Frühhochdeutsche Literatur

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classroom65  on November 3, 2008

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Frühhochdeutsche Literatur

William Shakespeare
Ein Sommernachtstraum: Der Feenkönig Oberon und seine Gattin zürnen miteinander, leben voneinander getrennt, aber doch in ein und demselben Wald in der Nähe von Athen. In diesen Wald kommen zwei Liebespaare: Helena, die den Demetrius, Demetrius, der die Hermia, Hermia, die den Lysander, Lysander, der die Helena liebt. Oberon erbarmt sich der Liebenden und lässt durch einen Diener Puck - nachdem dieser durch Schelmerei zuerst das Blatt gewendet und neue Verwirrungen angerichtet - durch einen Zaubersaft das Gleichgewicht herstellen. Um diese Zeit soll auch am Hofe von Athen die Hochzeit des Theseus mit Hippolyta gefeiert werden. Der Handwerker Zettel kommt mit einigen Gesinnungsgenossen in den Wald, um ein Festspielt zu probieren, das bei der Hochzeitsfeier aufgeführt werden soll. Puck vertreibt die Handwerker. Oberon benützt aber den einfältigen Zettel, seiner Gemahlin einen Streich zu spielen. Er lässt auf Titanias Augen von dem Liebeszaubersaft tröpfeln, und so hält die Feenkönigin den mit einem Eselskopf versehenen Zettel für einen Liebesgott. Schließlich löst Oberons Lilienstab alle Verwicklungen und Zaubereien. Theseus' Hochzeit wird gefeiert, die Handwerker führen ihre groteske Tragikomödie von Pyramus und Thisbe auf. Demetrius erhält Helena, Hermia den Lysander und Oberon selbst feiert mit Titania seine Versöhnung.
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William ShakespeareEin Sommernachtstraum: Der Feenkönig Oberon und seine Gattin zürnen miteinander, leben voneinander getrennt, aber doch in ein und demselben Wald in der Nähe von Athen. In diesen Wald kommen zwei Liebespaare: Helena, die den Demetrius, Demetrius, der die Hermia, Hermia, die den Lysander, Lysander, der die Helena liebt. Oberon erbarmt sich der Liebenden und lässt durch einen Diener Puck - nachdem dieser durch Schelmerei zuerst das Blatt gewendet und neue Verwirrungen angerichtet - durch einen Zaubersaft das Gleichgewicht herstellen. Um diese Zeit soll auch am Hofe von Athen die Hochzeit des Theseus mit Hippolyta gefeiert werden. Der Handwerker Zettel kommt mit einigen Gesinnungsgenossen in den Wald, um ein Festspielt zu probieren, das bei der Hochzeitsfeier aufgeführt werden soll. Puck vertreibt die Handwerker. Oberon benützt aber den einfältigen Zettel, seiner Gemahlin einen Streich zu spielen. Er lässt auf Titanias Augen von dem Liebeszaubersaft tröpfeln, und so hält die Feenkönigin den mit einem Eselskopf versehenen Zettel für einen Liebesgott. Schließlich löst Oberons Lilienstab alle Verwicklungen und Zaubereien. Theseus' Hochzeit wird gefeiert, die Handwerker führen ihre groteske Tragikomödie von Pyramus und Thisbe auf. Demetrius erhält Helena, Hermia den Lysander und Oberon selbst feiert mit Titania seine Versöhnung.
Erasmus von RotterdamAdagia: Eigentlich könnte man ihn als den Ur-Urheber des Knigges bezeichnen, legte er mit seiner Erziehungslehre für Prinzen doch erstmals einen Codex vor, der Verhaltensregeln schriftlich fixierte und so dem Privatwissen einer bestimmten Schicht entzog. Gerade für Deutschland, wo die Barrieren zwischen Adel und Bürgertum aufgrund der unterschiedlichen Sprache (am Hofe französisch, in den niederen Ständen deutsch) besonders hoch waren, ein bemerkenswertes Unterfangen. Aber beeindruckend war die Person des Erasmus von Rotterdam in jeder Hinsicht, verteidigte der hochgebildete, im ausgehenden Mittelalter Geborene (ca. 1466-1469) doch humanistische Ansichten und Ideen. Diese Ideale trugen ihm auch seine Rolle als Vermittler im Streit zwischen Luther und der theologischen Fakultät ein. Seine Bemühungen hatten aber keinen Erfolg, zu verhärtet waren die Fronten, zumal ihn sein beständiger Wille nach Unabhängigkeit schlussendlich dazu bewog, sich selbst und seinen humanistischen Überzeugungen treu zu bleiben und mit aller Intensität und Kraft bis zu seinem Tod 1536 an seinen eigenen Bildungswerken und Bibelauslegungen zu arbeiten, die der Nachwelt in unterschiedlichen Ausgaben erhalten geblieben sind.

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