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Neuroradiologie Trauma

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Apallisches Syndrom
Nicht mehr erreichbar, vegetativer Zustand
SHT - Schädelhirntrauma
SHT1: Commotio cerebri, Bewustlosigkeit <5min.
SHT2: Contusio cerebri, BLK 5-30min.
SHT3: Compressio cerebri, längere BLK, Spätfolgen wahrscheinlich
Symptome bei SHT:
Bewusstseinsstörung, Kopfschmerzen, Schwinde, Gleichgewichtsstörung, Schielen, Pupillendifferenz, Krämpfe od. neurolog. Ausfallerscheinungen, Übelkeit & Erbrechen, Bewusslosigkeit, Erinnerungslücken (Amnesie), Verwirrtheit, Schläfrigkeit, visuelle Halluzinationen (Photopsien), Desorientiertheit
Glasgow-Coma-Scale:
Skala die den Schwregrad des SHT einstuft,
leicht 14-15, mittel 9-13, schwer 3-8
Epiduralhämatom
meist temporal, resultieren aus arteriellen Blutungen der A. meningea media, können während des Krankheitsverlaufes zuehmen, Gefahr einer Nachblutung
Subduralhämatom
akut, subakut & chron., Entstehen durch Zerreissung der Brückenvenen
Subarachnoidalblutung
vier Schweregrade, nach 4.-14- Tag kommt es bei 30% zum Vasospasmus
MRI Vorteile
Beurteilbarkeit des Diso-Ligamentären Apparates in WS & des Myelons, spezifischer als CT (Altersabstimmung einer Blutung), Blutungen
SWI - Suszeptibilitätsgewichtete Sequenz
T2*-Wichtung (GRE-Sequenz) zur Darstellung von Blutungen (erscheinen dunkel)
Coup & Contre-Coup
Coup: direkte Traumaeinwirkung, ipsilaterale Kontusion
Contre-Coup: sekundäre Traumaeinwirkung, kontralaterale Kontusion
Aufprall:
stumpfes Trauma = Fraktur + ipsilaterale Kontusionen + epidurales Hämatom
Dezelerationstrauma
kontralaterale Kontusionen (contre coup) & shearing injuries
Shearing injuries
multiple tiefe Axonenabrisse
scharfes Trauma
kleinflächige Krafteinwirkung, meistens Knochensplitterfrakturen, Kontusionen, SAB & Gehirnödem
Myelonverletzungen
Ödem, Blutung, Durchtrennung
Split-burst Fraktur
Bruch eines Vertebralkörpers durch hohe Krafteinwirkung
Chance-Fraktur
Fraktur zwischen 2 WK