Deutsch: Nathan der Weise

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Akt 1 Szene 1
-Nathan kommt von Reise wieder, wird von Daja begrüßt.
-Daja berichtet,dass sein Haus brannte und seine Tochter Recha von einem Tempelherrn gerettet wurde
-Tempelherr war zuvor gefangen von Sultan Saladin, wurde jedoch freigelassen, da er dem verschollenen Bruder Assad des Sultans ähnlich sieht.
Akt 1 Szene 2
Recha erzählt von dem "Wunder" ihrer Rettung durch den Tempelherr.
Daja berichtet: Der Tempelherr wurde von Saladin verschont, weil er dessen Bruder Assad ähnlich sehe. Assad gilt als verschollen.
Akt 1 Szene 3
Der Derwisch, nun Schatzmeister des Sultans, berichtet von den finanziellen Problemen des Sultans.
Aus diesem Grund möchte der Derwisch bei Nathan Geld borgen. Doch dieser lehnt ab (da ihm die Freundschaft zum Derwisch wichtiger ist).
Akt 1 Szene 4
Daja erzählt Nathan, dass der Tempelherr gesehen wurde.
Nathan schickt Daja los, um den Tempelherren einzuladen.
Akt 1 Szene 5
Der Klosterbruder wurde vom Patriarch zum Tempelherren geschickt.
Der Patriarch versucht den Tempelherren für zwei Dienste zu gewinnen:
die Überbringung eines Briefs mit Kriegsinformationen gegen Saladin und
die Durchführung eines Attentats auf Saladin.
Der Tempelherr lehnt jedoch beides ab.
Akt 1 Szene 6
Daja versucht, den Tempelherren im Namen Nathans einzuladen. Doch dieser lehnt genervt erneut ab und geht.
Zusammenfassung Akt 1
Der jüdische Kaufmann Nathan kommt von einer Reise zurück.
Er erfährt von seiner Haushälterin Daja, dass sein Haus gebrannt hat und seine geliebte Tochter Recha beinahe verbrannt wäre. Doch sie wurde von einem Tempelherren gerettet.
Der Tempelherr verhält sich jedoch sehr abweisend und möchte keinen Dank für seine Tat.
Weiterhin stellt sich heraus, dass sich der Tempelherr in Gefangenschaft von Sultan Saladin befand. Er wurde aber verschont, weil er dem Bruder des Sultans ähnlich sieht.
Akt 2 Szene 1
Saladin und Sittah spielen Schach um Geld. Saladin verliert, da er zerstreut ist.
Themen: Der sich anbahnende Feldzug gegen die Christen, da der Waffenstillstand von ihnen nicht verlängert wurde, sowie die Christen allgemein.
Akt 2 Szene 2
Thema: Der Geldmangel des Sultans. Sittah unterhält den gesamten Hof aus ihrem Vermögen.
Saladin fragt den Derwisch nach Geldgebern. Sittah kommt schließlich auf Al-Hafis reichen Freund Nathan zu sprechen (Al-Hafi hatte Nathan vor einiger Zeit ins Gespräch gebracht).
Al-Hafi verschweigt jedoch die Begegnung mit Nathan (in der er ihn bereits erfolglos nach Geld gefragt hat) und druckst verlegen herum bis er schließlich unter einem Vorwand verschwindet.
Akt 2 Szene 3
Saladin und Sittah wundern sich über Al-Hafis seltsames und befangenes Verhalten und erahnen, das dort mehr ist, als Al-Hafi zugibt.
Sittah deutet an, dass sie einen Plan habe, um an Nathans Geld ohne Gewalt zu gelangen ("Anschlag, den ich auf diesen Nathan habe").
Akt 2 Szene 4
Daja berichtet, dass jeden Moment der Tempelherr kommen wird. Recha und Daja verstecken sich, damit Nathan ihn abfangen und allein mit ihm reden kann.
Akt 2 Szene 5
Der Tempelherr reagiert erneut abweisend und verrät, dass er im Moment der Rettung seines Lebens überdrüssig war.
Tempelherr lehnt das Geld ab, das Nathan ihm anbietet.
Der Tempelherr kritisiert die Juden. Er behauptet, die Juden haben sich zuerst das auserwählte Volk mit dem einen einzig richtigen Gott genannt. Dieser Stolz habe sich dann auf Christen und Muslime vererbt. Jedoch ist dem Tempelherren bewusst, dass die Christen eben diese von ihm kritisierte Haltung, ihren Gott mit Gewalt anderen aufzudrängen, so stark wie kein anderer in sich tragen..
Nathan ist positiv beeindruckt von der Einstellung des Tempelherren. Er betont, dass sich keiner sein Volk ausgesucht hat. Am Ende sind alle Juden und Christen doch letztlich Menschen.
Ebenfalls von Nathan beeindruckt, willigt der Tempelherr in die Freundschaft ein.
Akt 2 Szene 6
Daja stößt vollkommen außer sich zu Nathan und dem Tempelherr und berichtet, dass der Sultan Nathan sprechen möchte. Wichtig: er möchte nur mit Nathan sprechen, nicht seine Waren oder Geld sehen.
Akt 2 Szene 7
Thema: Der Sultan.
Nathan hat es eilig zum Sultan zu kommen.
Der Tempelherr verrät seinen Namen: Curd von Stauffen.
Nathan horcht auf, als er "Von Stauffen" hört, geht aber zunächst nicht näher darauf ein.
Nachdem der Tempelherr gegangen ist, erkennt Nathan erstaunt die große Ähnlichkeit zwischen dem Tempelherren und einem ihm bekannten namens Wolf. Die Nachnamen Stauffen und Filnek schwirren durch Nathans Kopf. Schließlich verschiebt er diese Gedanken auf später und konzentriert sich auf den anstehenden Besuch beim Sultan.
Akt 2 Szene 8
Nathan erzählt Daja, dass sie jeden Moment den Tempelherren empfangen wird.
Akt 2 Szene 9
Al-Hafi erfährt, dass Nathan auf dem Weg zum Sultan ist und denkt, dass Saladin ihn wegen seines Geldes geschickt hat. Al-Hafi warnt vor den Geldproblemen des Sultans.
Al-Hafi möchte nicht mehr bei Saladin arbeiten und geht fort aus Jerusalem.
Zusammenfassung Akt 2
Sultan Saladin treiben Geldsorgen um. Im Gespräch mit seinem Schatzmeister Al-Hafi (der Derwisch) kommen sie schließlich auf dessen reichen Freund Nathan zu sprechen. Sittah, die Schwester Saladins, plant etwas, um an Nathans Geld zu kommen...
Währenddessen trifft Nathan auf den Tempelherrn. Nach einem Gespräch über Religionen und die Menschen hinter diesen Religionen stellen Nathan und der Tempelherr erstaunt viele Gemeinsamkeiten fest. Beide schließen begeistert Freundschaft.
Daja unterbricht ihr Gespräch und berichtet, dass der Sultan Nathan sprechen möchte.
Der Name des Tempelherren Curd von Stauffen kommt Nathan bekannt vor. Er erkennt etwas... Was das ist, bleibt zunächst unklar.
Nathan macht sich auf den Weg zum Sultan.