Biologie

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Zellmembran
umgibt die Zelle, Austausch von Stoffen (Zellumgebung <- > Innenraum)
Zellplasma
Einbettung weiterer Bestandteile (Zellorganellen)
Zellkern
zentrale Steuereinheit der Zelle, umgeben von Doppelmembran (Kernhülle)
Kernhülle
enthält kleinste Öffnungen (Kernporen), Austausch von Stoffen (Zelle <-> Kerninneres), Schutz
Kernplasma
Erbinformationen in Form von DNA, Kernkörperchen (Nucleos) bildet RNA, Erbanlage durch Kernhülle geschützt
Endoplasmatisches Retikulum
Netz von Biomembransäckchen & -röhrchen; Aufbau verschiedener Membranen, kleine & kugelförmige Ribosomen (raues ER); ribosomfreie Stellen (glattes ER)
Ribosomen
Aufbau durch RNA, Umsetzung der Erbinfo's in Proteine
Mitochondrien
Außenmembran & stark gefaltete Innenmembran, Kraftwerke der Zelle, Zellatmung, Energie für Lebensprozess des Körpers
Chromatin
DNA in Kernplasma in Form von winzigen Fäden
Vesikel
kleine Bläschen mit Doppelmembran
Zelle
kleinste, lebensfähige Einheit; vermehrungsfähig
Vererbung
Weitergabe allgemeiner Erbinformationen für die Ausbildung von Merkmalen von Generation zu Generation
Eukaryot
Lebewesen mit einem Zellkern (Pflanzen und Tiere)
Chromatid
Halbchromosom
Chromatiden
zwei identische Halbchromosomen
spiralisierter DNS-Strang
ein Chromatid besteht daraus
Chromosomen
Träger der Erbinformationen
Zygote
befruchtete Eizelle
Genom
Gesamtheit der Erbinformationen eines Lebewesens
Zentromer
charakteristische Einschnürung, verbindet Chromatiden
Cytoplasma
enthält Zellorganellen, Zellplasma, Einleitung von Stoffwechselreaktionen (= Kernplasma)
haploid
ein Chromosomensatz (Keimzelle)
diploid
zwei Chromosomensätze (Körperzelle)
homologe Chromosomen
zwei Chromosomen sind in Form / Struktur / Länge der Banden gleich
Karyogramm
geordnete, bildliche Darstellung von Chromosomen
Autosomen
44 Chromosomen, die bei Mann und Frau vorhanden sind
Gonosomen
Geschlechtschromosomen, 23. Chromosomenpaar, Mann heterolog (xy), Frau homolog (xx)
Chromosomensatz
Anzahl der Chromosomen in Zelle, artspezifisch
Prophase
Chromosomen lange, dünne Fäden; ziehen sich stark zusammen
Metaphase
Spiralisation, Transportform, Chromosomen in Mitte der Zelle, Polkappen
Anaphase
Chromatiden trennen sich und werden zu Polen gezogen
Telophase
Chromatiden entspiralisieren sich, gehen in Arbeitsform über, nach Zellteilung hat jede Tochterzelle gleiche Anzahl von Chromosomen wie die Ausgangszelle
Interphase
Phase zwischen Mitosen, Chromosomen verdoppeln sich zu 2 Chromatiden
1. Reifeteilung (Reduktionsteilung)
Aus einer diploiden Urgeschlechtszelle entstehen zwei haploide Tochterzellen mit unterschiedlich genetischem Material. Die Chromosomen liegen als zwei Chromatid-Chromosomen vor.
2. Reifeteilung (Äquationsteilung)
Aus den zwei haploiden Tochterzellen entstehen insgesamt vier haploide erbungleiche Tochterzellen. Die Chromosomen liegen als ein Chromatid-Chromosomen vor.
Zahl der Zellteilungen
- Mitose: eine Zellteilung
- Meiose: zwei Zellteilungen hintereinander, jedoch keine Verdopplung des genetischen Materials
Anordnung der Chromosomen in der Metaphase
- Mitose: Chromosomen in Reihe auf Äquatorialebene
- Meiose: Chromosomen paarweise in Doppelreihe auf Äquatorialebene (1. Reifeteilung)
Zahl der entstandenen Tochterzellen
- Mitose: zwei Tochterzellen
- Meiose: vier Tochterzellen
Chromosomenzahl der Tochterzellen
- Mitose: doppelter Chromosomensatz (diploid, 2n)
- Meiose: einfacher Chromosomensatz (haploid, n)
Erbgleichheit zwischen Mutter- & Tochterzellen
- Mitose: Tochterzellen mit Mutterzellen identisch
- Meiose: Tochterzellen untereinander & im Vergleich mit Mutterzelle verschieden
entstehender Zelltyp
- Mitose: Körperzellen
- Meiose: Keimzellen (z.B. Ei- und Samenzellen)
Funktion der Teilungsart
- Mitose: Entwicklung, Wachstum, Ersatz abgestorbener Zellen, Wundheilung
- Meiose: Konstanthaltung der Chromosomenzahl in der nächsten Generation, Durchmischung des Erbguts