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Ein Beispiel
= zum Satz: "Ich will ein Einzelzimmer"
- Sachinhalt = Schwester ...ich möchte ein Einzelzimmer
- Selbstoffenbarung: Ich möchte gern ein Einzelzimmer, ich kann nicht mit anderen
Menschen auf engen Raum schlafen
- Beziehungsebene: Können sie mir bitte ein Einzel Zimmer geben
- Appell: Geben sie mir ein Einzelzimmer.

Grundlagen der Kommunikation nach Watzlawik !!!!!!!
1. Zwei Personen, die sich in einen Raum befinden, können nicht, nicht miteinander kommunizieren. Jedes verhalten hat Mitteilungscharakter.

2. Kommunikation läuft auf verschiedenen Kommunikationswegen ab:
- Verbal
- Nonverbal
- Paraverbal (Mimik & Gestik die die Worte Unterstreichen)

3. Jeder Teilnehmer ist zugleich Sender & Empfänger

Kommunikation erkennen
- aktives Zuhören - Fragen stellen

Hemmende Faktoren
- Umgebung - Personen - Sprache / Inhalt

Zum Aktiven Zuhören gehören folgende Aktivitäten
- Den Patienten zum Sprechen & zum Weitersprechen anregen
- Informationen über die Erlebniswelt des Patienten sammeln
- Wahrnehmen, was der Patient sagt

Hilfen sind
- Wiederholen
- Zusammenfassen
- Überprüfen der Richtigkeit der Zusammenfassung mit Hilfe des Patienten

Fragen
- Es gibt Geschlossene Fragen ( W - Fragen)
- Es gibt auch offene Fragen (Hatten sie in der Schule viel Lehrer

Feedback
- Eine Mitteilung an eine Person, wie sie von anderen wahrgenommen, verstanden, erlebt wird. Dies kann auf verschiedene Weise geschehen: Durch Worte, durch verhalten (Raum verlassen) durch unbewusste Mimik (Kopfschütteln)
11. Pflegeüberleitung

- Bedeutet, die Versorgung des Patienten durch die einzelnen Gesundheitsdienste
dahingehend aufeinander abzustimmen und den Umgang in die Folgeeinrichtung so zu
koordinieren.

- Dass der Größtmögliche Grad an Betreuungskontinuität und damit ein hohes Maß an
Zufriedenheit und Lebensqualität für den Betroffenen gewährleistet werden.

Aufgaben der Pflegeüberleitung
- Frühzeitige Abklärung der Hilfsbedürftigkeit
- Vermittlung von Pflegehilfsmitteln
- Informationsaustausch mit ambulanten Pflegediensten
- Beratung des Pat- & deren Angehörigen über Versorgungsmöglichkeiten
- Sicherung der Informationsweitergabe
- Koordination der Entlassung

Standartaussage
- Jeder Patient mit einem poststationären Pflege- und unterstützungsbedarf erhält ein
individuelles Entlassungsmanagement zur Sicherung einer kontinuierlichen & bedarfsgerechten
Versorgung.

12. Zielgruppen des Entlassungsmanagement

Risikopatienten
- Erkrankungen des Herz- Kreislauf Systems
- Schlaganfall - Herzinfarkt - Chronische Herzinsuffizienz
- Erkrankungen der Atmung
- Stoffwechselerkrankungen & Erkrankungen der Verdauungsorgane
- Demenzielle Erkrankungen
- Andere Psychische Erkrankungen
- Verletzungen mit lang anhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie
Oberschenkelhals# oder schweres Schädel - Hirn - Trauma

Folgen der Therapie
Funktionelle Einbußen, emotionale Anspannung,
Irretationen des Kreislaufsystems, Schlafstörungen


Schmerzen, Erschöpfung, Müdigkeit


Physische Belastung, Beschwerden, Irritation


Problem nach der Entlassung, Unterstützungsbedarf

Auftauchende Problem
- Schwierigkeiten im Umgang mit Medikamenten
- Versorgung durch die Angehörigen
- Soziale Konstellationen
- Alter
13. Voraussetzung für ein professionelles Entlassungsmanagement

- Entlassungsmanagement ist multidisziplinär & damit pflegerisch
- Entlassungsmanagement als Hilfe für Patienten & Angehörige, um sie auf das Problem &
Anforderungen nach der Krankenhausentlassung vorzubereiten
- Zwei Aufgabenbereiche
- Direkt patientenbezogen
- Indirekt patientenbezogen
- Entlassungsmanagement beginnt bei der Aufnahme

14. Entlassungsmanagement als geregeltes Verfahren

Orientiert sich in der Struktur am Aufbau des Pflegeprozesses
- Pflegerische Essesment
- Festlegung von Zielen & die Planung von Maßnahmen
- Durchführung der Maßnahmen
- Kontrolle / Evaluation

15. Verfahrensregeln & Richtlinien

Voraussetzung zur Sicherstellung eines Entlassungsmanagement
- Klare Verfahrensregeln
- Qualifikation der Pflegekräfte
- Geeignete Methoden & Instrumente (Assesmentinstrumente, Konzepte zur Beratung, Dokumentationsinstrumente)

Richtlinien sollten Beschreiben
- Kriterien, die der Patient erfüllen muss, damit ein Entlassungsmanagement eingeleitet wird
- Elemente der Ablauforganisation
- Kooperation der beteiligten Stellen

16. Qualifikationsanforderungen

- Pflegediagnostische Konzepte (Assesment)
- Kommunikative, soziale pädagogische Kompetenz (Information, Beratung, Anleitung)
- Kenntnisse über Felder gesundheitlichen Versorgung außerhalt des Krankenhauses
- Soziale Kenntnisse

= Qualifizierung durch herkömmliche Pflegeausbildung reicht nicht aus.
17. Defizite bei der Feststellung des Bedarf

- Pat. Ohne auffälliges Erscheinungsbild
- Pat. die keine Unterstützung einfordern
- Pat. die skeptisch auf Hilfsangebote reagieren
- Pat. mit geistiger Beeinträchtigung die nicht sofort auffallen

Begünstigende Faktoren für Fehleinschätzung
- hohe Arbeitsbelastung
- Personalwechsel
- Zeitdruck
- Druck der frühzeitigen Entlassung
Notwendigkeit der speziellen Qualifikationsmaßnahmen
- Pflegeexperten
- Akademische Ausbildung
- benötigt bereits Wissen und viel mehr

Entlassungsmanagement durch Pflegeexperten
- Liaison nurse
- Clinical nurse
- Case Management speualits
- Transitional - Care - Methode

18. Case - Management

Case Management ist ein Prozess der Prozess der Zusammenarbeit in dem eingeschätzt, geplant, umgesetzt, koordiniert & überwacht wird & Optionen & Dienstleistungen evaluiert werden um dem gesundheitlichen Bedarf eines Individuums mittels Kommunikation und mit den verfügbaren Ressourcen auf qualitätsvolle & kostenwirksame Ergebnisse ihn nach zu kommen.

Die Kernfunktion des Case Management
- Anwaltliche Funktion (Advocy)
- Vermittelnde Funktion (Borker)
- Selektierende Funktion (Gate-Leeper)

• Überleitungspflege

-Ist die unmittelbare Betreuung des Patienten durch ein und dieselbe Betreuungsperson bereits
im Krankenhaus
- sowie die Begleitung von Krankenhaus in eine andere Betreuungsform (häuslicher Bereich)
- und die Übernahme der Versorgung in einer anderen Betreuungsform in einem begrenztem
Zeitraum

Aufgaben der Überleitungspflege
- Festlegen der Hilfsbedürftigkeit
- Pflegerische Versorgung im Krankenhaus
- Beschaffung von Hilfsmitteln
- Sicherstellung der Wochenendversorgung bei kurzfristiger Entlassung
- Pflegerische Versorgung des Pat. im häuslichem Bereich in einem begrenztem Zeitraum
- Einweisung & Abgabe an den ambulanten Pflegedienst der Region

Entlassungsmanagement durch Pflegekräfte
= Gemeinsamkeiten von Überleitungspflege / Pflegeüberleitung / Case Management

1. Verkürzung der Krankenverweildauer
2. Vermeidung der Wiedereinweisung
3. Vermeidung der Heimunterbringung
4. Kontinuität der Pflegequalität
5. Kundenverbindung
6. Individuelle bedarfsgerechte Versorgung
7. Förderung der Eigenverantwortung für Patienten & Angehörigen
8. Erhöhung der Patientenzufriedenheit
9. Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit
10. Kostensenkung
11. Verätzung der Versorgungsnetze
Selbsthilfegruppen als Experten einbeziehen (TB 03.2.03)
• Geschichte

- Beginn der Entwicklung mit der Industralosierung
- es Gründeten sich
- Gewerkschaften
- Pensionskassen
- Berufsverbände
- Wohlfahrtsverbäden

- Es gibt 6 große Wohlfahrtsverbände
- Arbeiterwohlfahrt (AWO)
- Deutscher Caritasverband (DCV)
- Paritätischer Wohlfahrtsverband (Paritätische)
- Diakonisches Werk (DW)
- Zentralewohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST)
- Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
• Inhalt von Selbsthilfegruppen

- Betroffenenkompetenz

In den Selbsthilfegruppen wird Solidarität, Anteilnahme, Verantwortungsübernahme, Kooperationsbereitschaft und gegenseitige Hilfe erfahren. Die Beteiligten Menschen lernen ihre Probleme selbst zu bewältigen und für sich und andere heilsame Entwicklung zu bewirken. Die Dadurch erarbeitete Kompetenz der betroffenen Menschen wirkt als Rückmeldeinformation und Innovationsimpuls auf das professionelle Versorgungssystem ein. Patienten/Innen aus Selbsthilfegruppen gestalten Selbstbewusst und kompetenter die Arzt-Patient-Beziehung mit und werden in helfenden Prozessen zu Koproduzenten. Insbesondere im Bereich der selteneren Erkrankungen wird der Selbsthilfe heute zugestanden, „häufig eine Fachkompetenz erworben" zu haben, „die mitunter weit besser ist, als die der Arbeiter der medizinischen Primärversorgung".

- Psychosozialer Ansatz

- Integrierter Ansatz der Sozial- und Gesundheitsversorgung

- Soziales Kapital

• Selbsthilfegruppen

Definition
Selbsthilfegruppen sind selbstorganisierte Zusammenschlüsse von Menschen, die ein gleiches Problem oder Anliegen haben und gemeinsam etwas dagegen bzw. dafür unternehmen möchten.

Selbsthilfegruppen dienen im Wesentlichen dem Informations- und Erfahrungsaustausch von Betroffenen & Angehörigen, der praktischen Lebenshilfe sowie der gegenseitigen emotionalen Unterstützung & Motivation.

Rechtsform von Selbsthilfegruppen
- ohne Rechtsform, sind ehrenamtlich geführt
- nach § 20c des Fünften Sozialgesetzbuches können die Kosten für Büro, Räume,
Öffentlichkeitsarbeit gestattet werden
- Finanzierung durch Spenden, Mitgliederbeiträgen und Rentenversicherung

Wann werden Selbsthilfegruppen von der Krankenkasse gezahlt
- Förderung durch gesetzliche Krankenkassen
- nach § 20c des Fünften Sozialgesetzbuches sind alle Kassen verpflichtet zu zahlen

Aufgaben der Selbsthilfegruppen
- Informationsangebot - Beratungsangebot
- Unterstützungsangebot - Informationsaustausch