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• Geistige Behinderung

- Begrenzt der Intelligenzfunktion und der Fähigkeiten zu Anpassung an die Umwelt
- Erschwernisse in der Kommunikation, Selbstversorgung, Arbeit, Schulbildung
- Ursachen: Vor der Geburt = Trisomie 21
Während der Geburt = O2 Mangel
Nach der Geburt = Tumore

• Einrichtungen

- Berufsbildungswerk - Berufsförderungswerk
- Berufliche Trainingszentren - Werkstätten für behinderte Menschen
- Einrichtung der medizinische-beruflichen Rehabilitation




Themenbereich 6 & 7
• Pflegewissenschaft
Definition
- Pflegewissenschaften beanspruchen, die wissenschaftliche Basis für die Praxisdisziplin Pflege zu Sein.

- Pflegewissenschaft ist die Wissenschaft von Phänomenen Pflege.

- Pflege und Pflegewissenschaft beschäftigen sich mit den Auswirkungen von Erkrankungen und Behinderungen auf den Lebensalltag und die Gestaltung desselben.

Gegenstandsbereiche (Interessenbereiche)
- der gesunde und kranke Mensch bzw. der Mensch in seinem besonderen Lebensumfeld
- Interaktion zwischen Pflegeempfängerinnen und Pflegenden
- Interaktion zwischen Pflegenden und dem Kontex (Rahmenbedingungen) der Umwelt
- das pflegerische Handeln selbst

Bedeutung der Pflegewissenschaft
= Die Gesundheitssysteme befinden sich weltweit im Wandel

Gründe: Demographie(Bevölkerung wird immer älter)
Epidemiologie(Beschäftigt sich mit der Verteilung von Krankheiten und deren
Risikofaktoren und deren sozialen Krankheitsfolgen) z.B. chronische
Erkrankungen nehmen zu

d.h. veränderte Situation -> veränderte Aufgaben in der Pflege -> Chance für Innovtion
(Erneuerung)

Innovation durch:
1. Theoretische Fundierung der Pflegepraxis = Pflegeforschung
2. Verändertes Verständnis von pflegerischen Dienstleistungen = Paradigmenwechsel
• Evidence - Base Nursing
= auf Beweisen basierende Pflege (Englisch)!!!

- Evidenz= ein Sachverhalt, der klar auf der Hand liegt
(etwa, das nicht bewiesen werden muss)
Definition
Evidence - Base Nursing ist die Integration der derzeit besten wissenschaftlichen Belege in die tägliche Pflegepraxis unter Einbezug des theoretischen Wissen, der Erfahrung der Pflegenden, der Vorstellung der Patienten und der vorhandenen Ressource.

Die 4 Komponenten in der Definition
1. Die besten wissenschaftlichen Belege

2. Das vorhandene wissen & der Erfahrungen der Pflegenden

3. Die Bedürfnisse & Vorstellungen des Patienten

4. Vorhandene Ressourcen & Strukturen einer Einrichtung

Beste Wissenschaftliche Belege
- Forschung mit einem hohem Grad an externer Validität (Gültigkeit)
- Forschung die in der Praxis am Pflegebedürftigen durchgeführt wurde
- Forschung die ein sehr gutes Desing hat
- Forschung die eine geringen Einfluss verfälschender Fakten aufweisen
Die 6 Schritte der EBN

1. Auftragsorientierung
- Klärung der pflegerischen Aufgaben, in dessen theoretischem Zusammenhang sich ein
Problem überhaupt erst kennen lässt und eine spezielle Fragestellung ihren Sinn hat

2. Fragestellung
- Die Formulierung einer klar beantwortbaren Frage (PIKE - Schema)

Personengruppe (P) = Zielgruppe
Intervention (I) = Pflegeintervention
Kontrollintervention(K) = weitere Pflegeintervention
Ergebnismaß (E) = Messbare Intervention z.B. Rate von ...

3. Literaturrecherche
- Durch die relevante Forschungswissen gefunden werden kann
- sehr aufwendig, da nur bestimmte Literatur genutzt werden sollte

4. Kritische Beurteilung
- des gefundenen Wissens hinsichtlich Glaubwürdigkeit, Aussagekraft &
Anwendbarkeit
5. Implementierung
- des besten verfügbaren Wissens, zusammen mit der eigenen Erfahrung und
Wünschen der Zielgruppe

6. Evaluation (Bewertung)
- Die Wirkung

Ebene der Implementierung

- Mikorebene → Pflegende
- Masoebene → Institution
- Markoebene → Gesundheitssystem z. B. Expertenstandart
Entscheidungsfindung

Für die entgültige Entscheidung für oder gegen eine Maßnahme ist die Interne Evidenz von gleichgroßer Bedeutung wie die externe Evidenz, d.h. man klärt auf zeigt Vor- & Nachteil.

• Expertenstandart

Was ist DNQP
Deutsches Netzwerk für Qualitätssicherung in der Pflege

Inhaltliche Schwerpunkte des DNQP
Hervorragende Leistungen in der Pflegepraxis fördern
Traditionelle Verhaltensmuster reflektieren, transkulturelle Ähnlichkeiten/Unterschiede nutzen
Innovation dokumentieren, effektive Praktiken verbreiten Forschungsergebnisse nutzen

Qualitätsnetzwerk auf Nationaler Ebene
- Fachhochschule Osnabrück ist die deutsche koordinierende Institution
- 1992 Aufbau einer nationalen Netzwerken (EuroQUAN)
Definition (=Vom Expertenstandart)
Expertenatandards sind als ein Instrument zu verstehen, mit deren Hilfe die Qualität von Leistungen definiert eingeführt und bewegt werden kann und das Auskunft darüber gibt, welche Verantwortung die Bezugsgruppen gegenüber der Gesellschaft, den Pflegebedürftigen, dem Gesetzgeber, wie auch gegenüber, ihren Mitgliedern übernimmt.

Standards (bereits entwickelt):
Dekubitusprophylaxe
Entlassungsmanagement
Schmerzmanagement bei akuten Schmerzen
Sturzprophylaxe
Förderung der Harnkontinez
Chronische Wunden
Ernährung/Flüssigkeit
(Schmerzmanagement bei chronisch malignen Wunden)

Methodisches Vorgehen
1. Bildung unabhängiger Expertengruppen
8-12 Mitglieder (Praxis/Wissenschaft) Qualifizierung

2. Nationale und internationale Literaturrecherche und Auswertung

3. Konsensfindung mit einer breiten Fachöffentlichkeit (Besprechen über den Entwurfes)

4. Implementierung in 25 stat. + amb. Einrichtungen des Gesundheitswesens
Akzeptanz und Praxistauglichkeit
Ergebnisqualität
Struckturqualität
- Umfasst alle personellen, materiellen, organisatorischen und technischen Vorraussetzungen für die Leistungserbringung. (S)

Prozessqualität
Definiert die Anforderung, die an die Gestaltung des eigentlichen Prozesses der Leistungserbringung zu stellen sind. (P)

Ergebnisqualität
Fokussiert die Qualitätsbetrachtung auf den Output des Prozesses der Leistungserbringung. (E)
Wie man eine Pflegediagnose erstellt
1. Patienten kennen lernen und eine Beziehung aufbauen

2. Informationssammlung
Direkt: vom Patient selbst z. B. beobachten, mit ihm reden
Indirekt: von Angehörigen oder Unterlagen

3. Informationssammlung zusammenfassen

4. Mögliche Pflegediagnosen erstellen (allg. Probleme identifizieren)

5. Passive Pflegediagnosen auswählen
- Pat. Daten überprüfen - unzutreffende Diagnosen ausschließen
- offene Fragen klären - Formulierung einer diagnostischen Aussag

6. Im Fall einer aktuellen Pflegediagnose
- Formulierung einer dreiteiligen diagnostischen Aussage nach PES - Schema
P = Pflegediagnosetitel
E = Einflussfaktoren
S = Symptome

7. Im Fall einer Risiko - Pflegediagnose
- Formulierung einer zweiteiligen diagnostischen Aussage nach PR - Schema
P = Pflegediagnosetitel
R = Risikofaktoren

8. Verdachtsdiagnosen formulieren
- wenn noch keine ausreichende Info-Sammlung stattgefunden hat, um das vorliegen
einer Diagnose zu bestätigen

9. - Laufende Überprüfung, ob die Pflegediagnosen noch aktuell sind
- gegebenenfalls Veränderungen, Ergänzungen, streichen
• Krankenpflegegesetz 2004

§ 1 Führen der Berufsbezeichnung
- Gesundheits- und Krankenpflegerin - Gesundheits- und Krankenpfleger
- Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

§ 2 Voraussetzungen für die Erteilung der Erlaubnis
Das Ausbildungsziel berücksichtig den Stand der Pflegewissenschaft, die Medizinwissenschaft und Bezugswissenschaft.

§ 3 Ausbildungsziel
Die Ausbildung soll auf die Entwicklung von Personalen, sozialen, fachlichen und Methoden Kompetenzen ausgerichtet sein die zu Pflege von Menschen aller Altersgruppen (....)

§ 4 Dauer und Struktur der Ausbildung
Die praktische Ausbildung wird in einem oder mehreren Krankenhäuser und weiteren an der Ausbildung beteiligten geeigneten Einrichtungen, insbesondere ambulanten oder stationäre Pflege - oder Rehabilitationseinrichtung durchführen.

Ausbildungs- - und Prüfungsverordnung

§1 Gliederung der Ausbildung

Theoretische Ausbildung
- Stundenzahl: 2100 Stunden

- Inhalt: - Evaluation der Pflege
- Erfassen und Festlegen des Pflegebedarfs
- Lebensrettende Sofortmaßnahmen bis zum eintreffen des Arztes

- zulässige Ausfallzeit: 10%

Praktische Ausbildung
- Stundenzahl: 2500 Stunden
- Inhalt: - präventiv = Vorbeugende Pflege
- kurativ = Medizinische Pflege
- rehabilitativ = Erhalten von Bewegungen
- Palliativ = Schmerzlindernde Pflege
- zulässige Ausfallzeit: 10%
Was beinhaltet das Mutterschutzgesetz?
- Abstimmung des Arbeitsplatzes auf die Bedürfnisse der Schwangeren und Stillenden z.B.
Sitzgelegenheiten
- Ausreichende Stillzeit ohne Verdienstausfall (Stillzeit 2mal 30 Min. tägl.)
- Verboten bestimmter Tätigkeiten: - gefährliche Arbeiten
- schwere körperliche Anstrengung
- Nachtarbeit
- Verbot der Kündigung während der Schwangerschaft und innerhalb von 4 Monaten nach der
Entbindung
- Finanzieller Ausgleich für die Einschränkungen in der Beschäftigung
- Mutterschaftslohn vom Arbeitgeber
- Mutterschutzgeld von der Krankenkasse
• Jugendarbeitsschutzgesetz
- Jugendliche dürfen nur 8 Std. bis 8,5 Std am Tag und nicht mehr als 40 Std in der Woche arbeiten
- Jugendliche haben 30 Minuten Pause, wenn sie mehr als 4,5 Std. bis 6 Std. arbeiten.
- Jugendliche haben 60 Minuten Pause, wenn sie mehr als 6 Std. arbeiten
- Jugendliche dürfen nicht mehr als 4,5 Std. hintereinander ohne Pause arbeiten
- Nach Ende der Arbeit müssen Jugendliche min. 12 Std. ununterbrochen Freizeit haben
- Jugendliche dürfen nur in der Zeit von 6 - 20 Uhr arbeiten
• Infektionsschutzgesetz
- Seit dem 01.01.2001 in Kraft getreten
- Zweck des Gesetze: Schutz - des Einzelnen
- der Gesamtheit
Durch -Vorbeugen
- frühzeitige Erkennung
- Verhinderung der Weiterverbreitung
- Vorbeugen: -Information
- Aufklärung
- persönliche Hygiene
- Impfschutz
- Reduzierung der Krankheitsrisiken als Schutz vor Entstehung und Verbreitung
von Krankheiten
- Erstellen von Standards durch das Robert - Koch - Institut
- Frühzeitige Erkennung: - Frühzeitiges Erkennen führt zu wirksamen Vorbeugung und Verhinderung des
Ausbreitung
- Verhinderung der Weiterverbreitung: - umfassende Befugnisse der Behörde
- Inhalt des IFSG: - Begriffsbestimmung
- Koordinierung und Früherkennung
- Meldewesen
- Verhütung
- Bekämpfung
- besondere Vorschriften für Gemeinschaftseinrichtungen
- Wasserqualität
- Beschäftigung im Lebensmittel Bereich
- Tätigkeiten mit Krankheitserregern
- Entschädigung
- Strafvorschrift
- Meldewesen: - Meldepflicht von Krankheiten und Krankheitserregern
- Namentliche Meldung
- Nichtnamentliche Meldung
- Meldepflichtige Personen sind: - der feststellende Arzt
- Krankenpflegekräfte
- Leiter von Pflegeeinrichtungen
- Meldepflicht: -- unverzüglich spätestens innerhalb von 24 Stunden
- Nichtnamentliche ist die Frist innerhalb von 2 Wochen
- Melde weg: - Arzt Gesundheitsamt Zuständige Landesbehörde Robert -Koch - Institut
(Namentliche Meldung)
- Arzt Robert - Koch - Institut ( nicht Namentliche Meldung)
• Primary Nursing = Bezugspflege

= Es gibt 4 Grundelemente

1. Verantwortung: Die Bezugspflegende ist für den Patienten verantwortlich. Die Bezugspflege endet nicht mit dem Ende der Schicht sondern mit dem Ende des Aufenthaltes der Patienten.

2. Kontinuität: Die Bezugspflegende ist "ständig" für den Patienten da.

3. Direkte Kommunikation: Die Bezugspflegende steht in ständiger Kommunikation mit dem Patenten, mit deren Angehörigen bzw. Bezugspersonen und anderen Arbeitsgruppen.

4. Die Pflegende ist zugleich die Pflegedurchführende: Das bedeutet, dass die Bezugspflegende die Pflege plant und wenn es möglich ist auch selbst durch führt.
2 Positive Aspekte des PN aus der Sicht der...
- Bezugspflegende:
• Die Bezugspflegende kennt ihr Patient genau und kann sie gut einschätzen.
• Sie kann den Patient auf dem Genesungsweg gut begleiten da sie ihn relativ gut kennt.

- Assistierende Bezugspflegende:
• Die Asses. Bezugspflegende kann sich bei Fragen und die Bezugspflegende richten.
• Sie kennt den Patienten ebenfalls gut und kann ihn somit gut versorgen.

- Stationsleitung:
• Hat in dem Fall, dass es Probleme mit dem Patient gibt, ein Ansprechenpartner
• Kann der Bezugspflegende Information geben, die sie damit dem Patienten bespricht damit das Gespräch vertrauter abläuft.

- Gesundheits- und Krankenpflegeschüler:
• Der Schüler hat immer ein Ansprechpartner, der über den Patienten Bescheid weiß
• Der Patient hat in dem Schüler einen Ansprechpartner der den Bezugspflegenden unterstützt und Fragen sowie Probleme weitergibt

Welche Voraussetzung braucht man als Gesundheits- Und Krankenpfleger/in ???
- Realschulabschluss
- Gesundheitliche Eignung

Ist das Krankenpflegegesetz ein Landes oder Bundesgesetz
Es ist ein Bundesgesetz

Schütz ein Gesetz die Pflegetätigkeit?
-Nein, nur die professionelle Pflegetätigkeit durch Examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger/in

Aus Welchen Teilen bestehen die Abschlussprüfungen

- Praktische Prüfung
- Mündliche Prüfung (Tb 3/8/10)
- Schriftliche Prüfung Tb 1 Pflegesituationen bei Menschen aller Altersgruppen erkennen,
erfassen und bewerten
Tb 2 Pflegemaßnahmen auswählen, durchführen und auswerten
Tb 6 Pflegehandeln an pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen
ausrichten
Tb 7 Pflegehandeln an Qualitätskriterien, rechtliche
Rahmenbedingungen sowie wirtschaftlichen und
ökologischen Prinzipien ausrichten
Stellung zu dem Satz:
"Mit guten Leistungen in der Praxis kann ich später Mängel in der Theorie ausgleichen."

- Spätere Mängel in der Theorie können nicht mit guten Leistungen in der Praxis ausgeglichen werden, da das Theoretische Wissen benötigen wird um in der Praxis zu Wissen was man macht. Die Theorie greift in die Praxis über.

Welche Behörde in S-H überwacht die Gesundheits- und Krakenpflegeschule?
- Landesamt für Gesundheit und Soziales dienste

§ 323 c StGB Unterlassene Hilfeleistung
- Jeder muss helfen
- Wenn man nicht hilft kann man sich bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bekommen
- Ausnahme wo man nicht helfen kann / muss ist wenn man sich selbst gefährdet oder andere wichtige Pflichten verletzen
Warum muss man 500 Std. im Ambulanten Pflegedienst und in der Kurzzeitpflege arbeiten ?
- Flexibilität kennen lernen
- Heutzutage gibt es viele alte Menschen die zu Hause gepflegt werden möchten
- Um andere Bereiche bzw. den ambulanten- und Kurzzeitpflegebereich kennen zulernen
- Damit Schüler auch in der Richtung ausgebildet werden

Was regelt das Zivilrecht?
- Es regelt Rechtsbeziehungen der Bürger untereinander

5 Bücher des BGB
- Allgemeiner Teil - Schuldrecht - Sachverhalt - Familienrecht
- Erbrecht

Geschäftsfähigkeit
- voll Geschäftsfähig = Jeder Mensch ab 18 Jahren
- beschränkte Geschäftsfähigkeit= zwischen 7 und 17 Lebensjahr
- geschäftsunfähig = unter 7 / kein freier will: Geisteskrank, Volltrunkene, Bewusstlose und Drogen

Merkmale eines Staats
- Staatsgebiet - Staatsvolk - Staatsgewalt


In welchen Jahr trat das Grundgesetz in kraft?
- 1949