Präsentations- und Medienkurs / Fachbegriffe

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Prolog
Vorwort
Epilog
Nachwort
Claim
Aussage, die eine Behauptung oder Forderung formuliert: "Apple is going to reinvent the phone!". Sie wird meist zu Beginn (Prolog) und am Ende (Epilog) einer Präsentation gesagt und wiederholt.
Rhetorische Frage
Frage, die keine Antwort erwartet, da sie auf der Hand liegt: "Wollen wir das nicht alle?"
Vergleich
Rhetorisches Mittel. Verdeutlichung einer Eigenschaft, indem sie mit etwas Bekanntem verglichen wird: "An diesem Lack perlt das Wasser ab, wie der Tautropfen an einer Lotusblüte."
Metapher
Rhetorisches Mittel. Die Übertragung eines Begriffs in einen anderen Bereich, der damit eigentlich gar nichts zu tun hat: "Der jetzige Finanzplan ist ein Fass ohne Boden!"
Hyperbel
Rhetorisches Mittel. Übertreibung: "Er war so schnell wie ein Blitz!"
Antithese
Rhetorisches Mittel. Bildung eines Gegensatzpaares: "Wie Feuer und Wasser"
Trikolon
Rhetorisches Mittel. Eine Reihe mit drei Gliedern: "Spiel, Satz, Sieg" oder "ich kam, sah und siegte!"
Klimax
Höhepunkt
Verbal
Der Teil einer Botschaft, der gesprochen wird.
Nonverbal
Der Teil einer Botschaft, der NICHT gesprochen wird (Gestik/Mimik)
Modulation (der Stimme)
Hiervon wird gesprochen, wenn sich eine Stimme im Redefluss passend zum Inhalt verändert (laut-leise, hoch-tief). Das krasse Gegenteil dazu wäre eine Roboter-Stimme - diese moduliert nicht!
Rhetorik
Die Kunst der Rede. Sie untersucht also, welche Aspekte zu einer gelungenen Rede (oder Präsentation) beitragen.
Friedemann Schulz von Thun
Kommunikationswissenschaftler. Von ihm stammt "Gliederung ist der wichtigste Verständnismacher!"
"3+1"-Struktur
Viele vom Menschen erschaffene Strukturen sind dreigeteilt (Trias). Deshalb funktioniert auch die Kommunikation "in drei Schritten" besonders gut. Manchmal kann man aber auch noch einen vierten Schritt gehen, wenn sich dieser besonders abhebt.
Bild-Ton-Schere
Der Begriff beschreibt den Umstand, dass Bild und Ton (also das gesprochene Wort) nicht synchron laufen. Dies erschwert die Verständlichkeit für Zuhörer enorm!
Golden Circle
Diese Theorie wurde von Simon Sinek entwickelt und beschreibt, dass bei einer Präsentation von innen nach außen geplant werden sollte: Warum? --> Wie? --> Was?
Call to action
Rhetorisches Mittel. Aufruf an das Publikum - meist am Ende einer Präsentation: "Sie haben jetzt gesehen, wie wichtig saubere Stromgewinnung ist. Gehen Sie nun nach Hause und wecheln Sie zu einem Öko-Strom-Anbieter!"
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