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Pankreas
- Caput - < 3 cm
- Corpus - < 2,5 cm
- Cauda - < 2 cm
- Ductus pankreaticus - < 2 mm
Akute Pankreatitis
1. echoarm durch Ödembildung
2. Dickenzunahme
3. unscharfe Begrenzung
4. meist im Akutstadium wegen Meteorismus nicht einsehbar
5. ev. v. lienalis Thrombose
6. ev. Nekrosestraßen
7. wichtig ist der Ausschluss von DD (Cholezystitis, Choledocholithiasis, Aortenaneurysma)
Pankreaslipomatose
homogene Echogenitätszunahme mit zunehmendem Alter und
Adipositas
Pankreastumore
oft echoärmer als das Parenchym, DD Darmschlingen, LK
Pankreaskarzinom
- schlechte Prognose
- klinisch stumm, spät entdeckt
- Anlass zur Diagnose - Kompression des dist. Ductus choledochus mit Cholestase unklare Gewichtsabnahme
- Ausdehnung in RP, Metas in LK, Leber, Peritonealkarzinose
- 5-J-ÜR <10%.
Endokrin aktive Pankreastumore
Endosographie (sehr klein)
Leber
- komplett in tiefer Inspiration in 2 Eb. durchmustern - in MCL
- <14-15 cm normal
- <17 cm mittelgradige Hepatomegalie
- >17 cm hochgradige Hepatomegalie

- Randwinkel: <30° li Leberlappen lateral <45° re Leberlappen kaudal
- Lebervenen <6 mm

- Normvariant - muskuläre Einschnürungen des Zwerchfells, singulär oder als Spiegelartefakt
Lebersegmente 1
- Linker Leberlappen - S. 1-4
- Rechter Leberlappen - S. 5-8
- Segment 1 - lobus caudatus
- Segment 4 - lobus quadratus
- Herznah - zuerst Segment 2, dann Segment 3
Lebersegmente 2
- Drei Lebervenen teilen die Leber in 4 Abschnitte -
> rechts lateral der rechten Lebervene liegen die Segmente VII und VI
> Zwischen der rechten und mittleren Lebervene liegen die Segmente VIII und V
> Zwischen der mittleren und linken Lebervenen Segment IVa und V
> Links lateral der linken Lebervene liegen die Segmente II und III.
Fettleber
Echogenitätszunahme der Leber (im Vergleich zur Echogenität der benachbarten Niere)
Fokale Mehrverfettung
o nur einzelne Leberanteile werden einbezogen
o in der Nachbarschaft zur GB oder v. portae
o bizarre o. landkartenartige Formen
o kein raumfordernder Effekt
DD Lig. falciforme
Fokale Minderverfettung
o nur einzelne Leberanteile werden einbezogen
o in der Nachbarschaft zur GB oder v. portae
o bizarre o. landkartenartige Formen
o kein raumfordernder Effekt
DD „Uferbefestigung" der Portaläste in Hilusnähe
Leberzysten
- angeboren
- Caroli-Sy, kong. GW-Dilatation
- enthalten keine Galle, sondern seröse Flüssigkeit)
- erworben
- Hundebandwurm (E. zysticus)
o kommt häufiger vor
o mehrere Tochterzysten innerhalb einer größeren Zyste
- Fuchsbandwurm (E. alveolaris)
o Seltener
o DD zur Leber-Ca, Leber-Metastasen, Abszess unmöglich
Zystenkriterien
1. rund
2. echofrei
3. scharf begrenzt
4. Randschattenphänomen
5. Schallversärkung dorsal
- (deutlich sichtbares Ein- und Austrittsecho)
Leberhämangiome
- Echoreich + Scharfbegrenzt + Klein
- Seltener multifokal und groß
- Kein echoarmer Randsaum
- Nähe zur einer dranierenden Lebervene
- Nach KM-Gabe „Irisblenden"-Phänomen
Leberabszesse (entzündliche Leberprozesse)
- durch Cholangitis, Pilzbefall bei immunsupprimierten Patienten und durch hämatogen verschleppte Erreger verursacht werden
- zentrale Einschmelzung
- inhomogene Areale mit echoarmen Randsaum und echoreichen Formationen
FNH
- benigner Lebertumor
- Frauen, orale Kontrazeptiva
- Typische Sternfigur im Zentrum bei KM-Sono in der früharteriellen Phase
Aerobilie
- feine Gasbläschen in den Gallengängen
- Z.n. ERCP, nach Papillotomie, bei Infektionen, nach Anlage biliodigestiven Anastomose
Leberzirrhose
1. Keine echoreiche Kapsellinie sichtbar
2. periphere Gefässrarifizierung
3. Winkel der Lebervenen >45°
4. Echoreiche Uferbefestigung der v. porta
5. Kalibersprünge der Portaläste
6. Knoten, die benachbarte Gefäße verlagern

Im Spätstadium
- plumpe Organform
- Leber verkleinert
- (portale Hypertonie)
Lebermetastasen (hämatogen über v. portae verschleppt)
- Kolorektale Karzinome
o Echoreiche Metastasen
o Langsamer Wachstum -> Ausbildung pathologischer Gefäße

- Bronchial- und Mammakarzinome
o Echoarm Metastasen
o Schneller Wachstum
Lebermetastasen 2
- Echoarmer Randsaum
- Zystische Einschmelzungen
- Große Metas -> raumfordernder Charakter -> intrahepatische Cholestase
- Regressionszeichen unter Chemotherapie
o inhomogene Narben
o Verkalkungen
o partiell zystischer Umbau
Lebervenenstern
- subcostaler Schrägschnitt rechts - M. rectus abd./schräge Bauchmuskeln, Leber, ZF, Lunge, Lebervenen, VCI, Herz

- RHI

- Vd. Lebervenenthrombose
Leberpforte
- Schulter-Nabel-Schnitt (parallel zum linken Rippenbogen)
- Leber, Magen, (Duodenum), Pankreas, A. hepatica, DHC, V. portae, V. lienalis, VCI, rechte A. renalis, Aorta, ZF, WK
Leberpforte - Trias
- V. portae - ventral der VCI
- <13 mm (max. 15 mm)
- 13-15 mm „Grauzone"
- v. portae Dilatation - unsicheres Zeichen der port.
Hypertension (Kollateralen)
- Ductus (hepato)choledochus (< 6 mm, <9 mm bei Z.n. CCE)
- A. hepatica communis ventral der V. portae

- V. portae vom Leberhilus bis in den Confluens verfolgen (Angulation vom SK nach cranial)
- DHC bis in den Pankreaskopf verfolgen
- a. hepatica bis zum Truncus coeliacus

- Inspiration!
Portale Hypertension
- portokavale Kollaterale
- v. portae im Leberhilus >15 mm
- v. lienalis >12 mm
- Splenomegalie

Pathologische Richtwerte
- Aszites
- Nabelvene rekanalisiert (Cruveilhier von Baumgarten)
- (Ösophagusvarizen in der Gastroskopie)

FKDS
- portalvenöse Strömungsverlangsamung
- portale Strömungsumkehr (hepatofugal)

Auf LK-Vergrößerung achten
- Begleitreaktion i. R. viraler Hepatitiden, Cholezystitis, Pankreatitis
- andere LK-Stationen untersuchen

- Milzgröße dokumentieren
Cholestase
- DHC lateroventral der v. portae sichtbar

- DD proximaler (bei Lebermetastasen mit intrahepatischer GG-Obstruktion) versus distaler Verschlussikterus (präpapillär eingeklemmter Gallenstein oder Pankreaskopf-Ca) > keine
DHC Erweiterung bei proximalem Verschlussikterus
Obstruktive Cholestase
- kleine intrahepatische Gallenwege verlaufen parallel zu dem Ästen der Pfortadern, normalerweise schmall und nicht abgrenzbar

- „Doppelflinten-Phänomen" - erweitere Gallenwege neben den Portalgefäßen sichtbar

- „Hirschgeweihartige" Dilatation der intrahepatische Gallenwege
Gallenblase
- Größe 11x4 cm
- Wanddicke 4 mm (7 mm postprandial)
- DHC <6 mm bis 9 mm nach CCE
- Gallenwege intrahepatisch <4 mm
Akute Cholezystitis
- Schmerzen bei Druck mit dem SK auf die GB
- häufig Nachweis eines Konkrements oder Sludge
- Entzündliches Ödem der GB-Wand, mehrschichtige GB-Wand (Vorsicht: verdickte GB-
Wand auch bei Aszites), Flüssigkeitssaum pericholezystär
- unscharfe Abgrenzbarkeit der GB gegenüber der Leber
- Wichtig: Gasbildung in der BG oder ein Wandemphysem weisen auf eine erhöhte Rupturgefahr hin
Niere
- Länge: 10-12 cm
- Dicke: 3-7 cm
- Parenchymbreite: 1,3-2,5 cm
- PPI - Messgröße für chronische Nierenschäden
<30 J. 1,6
31-60 J. 1,2-1,6:1
>60 J. 1,1-1
Transhepatischer Längsschnitt rechte Niere
Schräge Bauchmuskeln, Leber, ZF, M. psoas, Colon, Dünndarn, LWS, rechte Niere/NN - Parenchymsaum, echoreiches zentrales NBKS (Impedanzsprünge zwischen Wänden der Blut und harnableitende Gefäße, Binde- und Fettgewebe), echoarme Makropyramiden perlschnurartig (DD Zysten, Kelchen)
Querschnitt rechte Niere / VCI
Rechter Nierenhilus, v. renalis re (Verlauf zur VCI), cranialer Nierenpol -> echoarme RF (NN-Tu).
Normvarianten
- hyperplastische Bertinisäulen (Parenchym in den zentralen Pyelonkomplex hineinragen)
- isoechogene Parenchymbrücken
- Doppelnieren mit getrennten Ureteren
- Hufeisennieren (präververtebrale Verbindung) DD Lymphome
- gewellte Nierenobenfläche bei Kindern und jungen Erwachsenen
Nierenzysten
- Dysontogenetische Zysten DD Malignome mit zyst. Anteile

- Einzelne Zysten (keine Krankheitswert) vs. adulte Form der familiären Zystennieren -> polyzystische Nierendegeneration

> perirenale (aufsitzende) Zysten
> kortikale Zysten
> parapelvine Zysten DD Harnstau
Nephritiden
- uniformes sonographisches Erscheinnungsbild bei akuten PN oder GN
- kann normal sein
- Größenzunahme (ödembedingt)
- Echogenitätszunahme des Parenchyms (Nieren wirken echoreicher im Vg. zu Leber/Milz) in Relation zu den
- echoarmen Markpyramiden
Akute Nephritis
- Parenchym diffus echoarm
- PP-Grenze wirkt unscharf
Chronische Nierenparenchymschaden
- Verschmälerung des Parenchym mit zunehmendem Alter ist physiologisch
- verkleinerte Nieren
- schmales Nierenparenchym
- vermehrte Echogenität des Nierenparenchyms
- Schrumpfniere mit Begleiterscheiningen von degenerativen Verkalkungen oder Konkrementen

- DD Vekleinerte Niere > PPI bestimmen, PPI normal > hypoplastische Nierenlage
DD Echogenitätszunahme des Parenchyms
- intersitielle Nephritiden
- chronische GN
- diabetische Nephropathie
- Nierenamyoloidose
- Uratnephropathie
Harnstau - Ursachen
- Ureterstein - darstellbar wenn prox. nach Ureterabgang oder distal prävesikal
- Tumore - HB, Uterus
- Fibrose retroperitoneal n. Bestrahlung
- LK-Konglomerate
- Morbus Ormond
- Latent - SS bei Uretertonusverlust, Infektionen, HB-Entleerungsstörungen (neurogen, Prostatahypertrophie) > Restharn
Harnstau - Gradeinteilung
- Grad 1 - Sinus renalis, Kelchhälse nicht einbezogen

- Grad 2 - zusätzliche Verplumpung der Kelchhälse und Kelche

- Grad 3 - „Sackniere" mit Atophie des Parenchyms
DD Harnstau
- Anlagevariante eines ampullären Nierenbeckens
- Blutgefäße - FKDS!
- Parapelvine Zysten
- Bei Schwierigkeiten - CT, IVU
Fragen bei der Beurteilung einer Harnabflussstörung
1. Nierenbeckenkelchsystem (NBKS) dilatiert? Oder ampulläres Nierenbecken, parapelvine Zyste?
2. Ureter dilatiert? Proximal oder auch distal?
3. Ist die Ursache der Abflussbehinderung direkt nachweisbar?
4. Befindet auch Flüssigkeit um die Niere herum? - Hinweis auf Fornixruptur, Infektgefahr
5. Wie ist die Parenchymstruktur der Niere? - Hinweis auf Infekt, Steine?
6. Steine in der HB?
7. Steine im NBKS oder Ureter nachweisbar?
Nierensteine
- Nachweis schwierig - Steine im echoreichem Pyelonkomplex
- DD
- Aa. arcuatae (Nierenrinde/Makropyramiden-Grenze)
- Gefäßverkalkungen bei Diabetikern
- Verkalkte, narbige Residuen nach TBC
- Papillenverkalkungen nach Phenacetinabusus
Niereninfarkte
- Nierenembolie aus einem Aortenaneurysma oder NA-Stenose
- Triangulär geformter Substanzdefekt (breitbasig an der Kapsel, in Richtung Nierenhilus verschmälern)
- Im Spätstadium echoreich
- NA-Stenose - DAS, FKDS
Benigne Nierentumore
- selten
- Fibrome, Adenome, Hämangiome - uneinheitliche Sonomorphologie
- Angiomyolipom (Mischtumor aus Gefäße, Muskel und Fettgewebe) - ähnlich echoreich wie das Pyelon und scharf abgrenzbar > Leberhämangiome, mit zunehmender Größe inhomogen, dann DD schwierig
Maligne Nierentumore
- kleine nephrozelluläre Karzinome - echogleich
- mit zunehmender Größe inhomogen
- wölben die äußere Organkontur vor
- Nierenvene und VCI untersuchen!
- physiologische Atemverschieblichkeit geht verloren bei Infiltration der Umgebung
- zystische Areale möglich
NN-Tumore
- li NN - anteromedial

- re NN - cranial

- Conn-Syndrom und Cusching sind sehr klein

- Phäochromozytome bei klinische Manifestation groß > CT
NN-Metastasen
- echoarme RF zwischen dem Nierenpol und Milz/Leber

- DD Nierenzysten

- gute Vaskularisation der NN > hämatogene Metas von Bronchial, Mamma, NierenCa

- DD Neurinom
Milz
- 4711 Organ

- Längsdurchmesser bis 13 cm möglich (Z.n. infekt. Mononukleose, M. Pfeiffer)

- Dicke ist aussagekräftiger! - wenn mehr als 6 cm Ausschluss einer lymphatischen Erkrankung, DD portale Hypertonie
Diffuse Splenomegalie
- portale Hypertension (v. lienlis dilatiert)
- Virusinfekte
- hämatologische Systemerkrankungen
- ALL und CLL
- Hämolytische Anämien, Polycythämie vera (↑ Ery-Umsatz)
- ev. fokale Infarkte
- Nebenmilz im Hilus DD LK

Arbeitstipps -
1. bei Splenomegalie nach vergrößerten LK suchen
2. Lumenweite v. lienalis, v. portae und VMS bestimmen und Anastomosen
Fokale Läsionen - Echoarme Milzläsionen
- Milzinfarkte
- bei schnell progredienter Splenomegalie
- im Frühstadium als echoarme Zonen
- FKDS - Perfusionsstatus
- Lymphominfiltrationen
- NHL - echoarme Läsionen, inhogeme Milz, homogene
Splenomegalie
- Sono mit KM und harmonischer Bildgebung
- Milzhämatome
- posttraumatische Patienten
- zweizeitige Milzruptur - Blutungen bleiben zunächst
intra/subkapsulär tamponiert Milzkapsel reißt >
Einblutung in die freie Bauchhöhle
- Echoarme Läsionen
- Dünne, echoarme Doppelkonturen
- manchmal inhomogen oder echogleich
Fokale Läsionen - Echoreiche Milzläsionen
- Milzhämangiome - kugelförmig und homogen
- Verkalkungen (nach TBC oder Leberzirrhose)
- „Sternhimmelmilz" - multiple echoreiche Milzherde bei postinfekt. Narben
- Abszesse
- Metastasen
Milzzysten
- Angeboren
- Erworben - posttraumatisch, nach Infarkten oder bei Parasitosen (Echunokokkose)
Harnblase
- Untersuchung in prall gefülltem Zusand
- LS + QS > Wandverdickungen und Perivesikalgewebe
Restharn
- bei Verdacht auf neurogene Harnentleerungsstörung
- Obstruktion bei Prostatahyperplasie
- im QS - max Querdurchmesser und ventrodorsal, im LS - kraniokaudal
- Vol - AxBxCx0.5 ml (alle 3 Messergebnisse werden miteinander und mit 0.5 multipliziert)
- ab 50 ml Vd. Hb-Entleerungsstörung
- bis 100 ml kann noch physiologisch sein
Wandverdickung
- konzentrisch - Zystitis
- umschrieben - wandständiger Tumor
- DD Balkenblase - Kompensationsreaktion bei Prostatahyperplasie

Sediementierungen/Binnenechos
- SK-nah - Wiederholungsartefakte
- dorsal - Schictdockenartefakte DD Sedimentierungen von Kristallen, Blutkoagel, Konkremente DD durch Aufschütteln
Aorta - sagittaler OBB-Schnitt links paramedian
Aorta, Tr. coeliacus, AMS, fünf echoarme "Eier" - Ösophagus, Zwerchfellschenkel, v. renalis links, Duodenum, Confluens v. portae. Pankreas, Magen.

- suprarenal: <25 mm

- Aortenektasie: 25-30 mm

- Aneurysma: >30 mm
Zeichen erhöhter Rupturgefahr
1. Progrediente Dilatation

2. Durchmesser >60 mm

3. Divertikel-statt Spidelform

4. Exzentrische lumenlage

5. Dissektionsnachweis

-> A. radicularis magna "Adamkiewicz" (Hauptversorung des Rückemmarks) - var. Segmenthöhe - Spiral-CT, DSA
Vena cava inferior- sagittaler OBB-Schnitt rechts paramedian
VCI (Einmündung in re Vorhof), Lebervenen, li Leberlappen, lobus caudatus, vena portae und Äste, Pankreas, a. hepatica, Pancreas, a. renalis re

- <20 mm (<25 mm bei jungen Sportlern)

- "V. cava Kollaps Test" - Kollaps um 2/3 bei forcierter Inspiration

- Lobus caudatus - 2.5 (vd) x 5 (kk) cm
Rechtsherzinsuffuzienz:
- dilatierte VCI > 20 mm, bzw. >25 mm bei jungen Sportlern

- dilatierte Lebervenen >6 mm (in der Leberperipherie)

- fehlender Cavakollaps bei forsierter Inspiration

- ev. Pleuraerguss, initial oftg rechtsseitig
Iliakalgefäße - parailiacaler UB-Schrägschnitt
A. iliaca communis -> a. iliaca externa und a. iliaca interna
V. iliaca communis -> v. iliaca externa und v. iliaca interna
(die Arterie liegt ventral, die Vene lässt sich komprimieren)

- Zusammenfluss der VIE und VII - Prädeliktionsstelle für reginale LK-Vergrößerung

- DD Dünndarmschlingen (Darmperistaltik mit SK triggern)
Truncusebene - OBB-Transversalschnitt epigastrisch
Echoreiche Haut, echoarmes subcutanes Fettgewebe, Linea alba, Lig. teres/falciforme hepatis, Mm. recti, Tr. coeliecus, a. lienalie, a hepatica communis („Walflosse-Form"), Leber, dorsal der Leber Bursa omentalis als schmaler Spalt, dorsal davon Pankreas, Magen, V. portae, VCI, Aorta, Zwerchfell, WK, ev. v. lienalis, ev. Duodenum
Nierenvenenkreuzung - OBB-Transvensalschnitt
Echoreiche Haut, echoarmes subcutanes Fettgewebe, Linea alba, Lig. teres/falciforme hepatis, Mm. recti, Magen, Duodenum, Pankreas, V. lienalis, Confluens v. portase, AMS, linke v. renalis, tropfenförmige VCI, kreisrunde Aorta, aa. renales, ZF, WK.
Lymphknoten
- echoarm und eiförmig
- abdominelle LK <1 cm, enlang a. iliaca und inguinal bis 2 cm
- längliche oder längsovale Form (Verhältnis Länge/Breite (MQQ) maximal zu Querdurchmesser Quotient = 2/1)
- erhaltener Hilus
- Differenzierung von Rinde und Hilus
Lymphknoten - DD
- Blutgefäße

- thrombosierte Venen

- Ösophagus, Duodenum, Darmschlingen (Peristaltik Provokation mit SK)

- Zwerchfell
Lymphknoten - Vergrößerung
1. reaktiv entzündlich veränderte LK

2. Metastasen

3. Lymphom-infiltrierte LK bei NHL und HL
Pathologische Richtwerte
- >1 cm suspekt, >2 cm pathologische vergrößert
- Entzündliche Veränderungen häufig mit zentralem echoreichem Areal („Hiluszeichen")
- kugelig geformte LK (MQQ um 1) ohne Hiluszeichen > pathologische veränderte LK
- Lymphome meist echoarm bis echofrei
- Metastasen meist sehr echoreich
- Verlaufskontrolle! + Messung der Leber und Milz
Lokalisation
- paraaortale LK bei jungen Männern in Höhe der Nierengefäße > Hodentumor!

- mesenteriale LK > NHL

- thorakale uns retroperitoneale LK > Morbus Hodgkin
Schilddrüse
- im Querschnitt von cranial nach caudal

- im Längschnitt jeder Seitenlappen

- Organkontur glatt, Parenchymhomogen

- Größe eines Lappens - quer 1-3 cm, sagital 1-2 cm, kradiokaudal 4-7 cm

- Gesamtvolumen - 0.5 x quer x sagital x kraniokaudal im ml (Männer <24 ml, Frauen <10 ml)
Diffuse SD-Veränderungen
- Struma diffusa - Organvergrößerung, homogene Struktur, ev. echogleiche Knoten

- Regressive Knotenstruma - Organvergrößerung, inhomogene Struktur, häufig Zysten und Verkalkungen

- Morbus Basedow - diffuse echoarme Struktur, ev. Organvergrößerung

- Hashimoto-Thyreoiditis - diffuse echoarme Struktur, ev. Organverkleinerung (aber auch Organvergrößerung möglich)

- DD Subakute Thyreoiditis „de Quervain" - Organvergrößerung mit echoarmen Arealen
Fokale SD-Veränderungen
- Zysten - glatt begrenzt, echofrei, dorsale Schallverstärkung

- Adenome - glatt begrenzt, echoarm oder echoreich

- Karzinome - unscharf begrenzt, meist echoarm, selten echoreich, ev. parathyreoidale LK-Vergrößerung
DD Echoarme SD-Herde
- kleinzystisch degenerierte Knoten

- Adenome

- SD-Ca

- Ein echoarmer Randsaum (Halo) spricht nicht für Malignität!!!

> Szintigraphie
Prostata
- am Boden der HB, ventral des Rektums

- suprapubischer Querschnitt und sagittaler Längschnitt

- 5x3x3 cm, Vol. 25 ml

- Prostatahyperplasie > Miktionsstörungen und Balkenblase

- Anhebung der HB

- Prostata-Ca - HB tumorös infiltriert, knollig ins Lumen vorwachsen, HB-Wandhypertrophie
Appendizitis
- Darmsonographie mit 5 MHz-SK

- Aufsuchen des Zökumpols am Übergang zum terminalen Ileum

- kleine Kokarde im rechten Unterbauch mit verdickter/echoarmer Darmwand

- Wandschichtung echoarm/echoreich/echoarm sichtbar

- Schmerzverstärkung unter Kompression

- wird die Formation gefunden, ist die Diagnose gesichert

- Das Fehlen schließt die Appendizitis nicht aus
Divertikulitis
- verdickte Darmwand

- kleine Luftansammlung, die bei Peristaltik nicht weiterwandert (im Divertikel gefangene Luft, die einen inkompletten konstanten Schallschatten erzeugt)
Peritonitis
- verdicktes Peritoneum

- Dilatation des Darms ohne Wandschwellung

- eingeschrnkte dis aufgehobene Peristaltik

- freie Flüssigkeit im Abdomen mit häufig echoreichem Binnenecho