Only $2.99/month

Terms in this set (74)

Man unterteilt den Kortex in 6 Schichten (I - VI) (Bild). Die verschiedenen Spalten (A-E) liegen in realität ineinander zusammen und sind nur aus Didaktischen Gründen getrennt.||Zellen in den Schichten: (Motorkortex)|I: wenige Neurone|II: Sternzellen, kleine Pyramidenzellen|III: kleine mittelgroße Pyramidenzellen|IV: viele Sternzellen kleine Pyramidenzellen|V: viele große Pyramidenzellen|VI: einige große Pyramidenzellen||Motorische Felder:|► I und II (ganz außen) - hierher führen: |• Assoziationsfasern aus anderen kortikalen Gehirnfunktionen und Regionen |• Kommissurenfasern aus der gegenüberliegenden Hemisphäre||►III und IV (Mitte) - hierher führen v.a:|• spezifischen thalamischen Fasern |aus den Sinnessystemen.||►Schicht V und VI |(am Übergang zur weißen Substanz):|• Ausgangsschichten:|• hier liegen v.a efferente Fasern|(Gegensatz zu I-IV die primär efferenzen empfangen);|• große Pyramidenzellen|||--> Agran. Cortex, Schicht IV fehlt praktisch|--> Organisation in Kolumnen|--> Somatotop. Organisation, Mehrfachrepräsentation |einzelner Muskeln|--> Ausgangsschichten: V und VI|--> Eingangsschichten: I-III||Unterschiede zw. motorischen und sensorischem Kortex:|Schichtdicke der einzelnen Schichten variiert. |--> Im Motorischen Kortex findet man eine besonders ausgeprägte III. Schicht!|---------------------------------|►Shicht 2-3 Pyramidenzellen - |kortikokortikalen Verbindungen- Kortex kommuniziert mit sich selbst!|(ipsil- Assoziationfaser & kotra - komissurenfaser)|►Shicht 4 Sternzellen & Schicht 6 Pyramidenzellen - kortikothalamische Kommunikation|S. 6 vom Kortex in Thalamus!|S. 4 vom Thalamus Kortex in Kortex !|* aber Motor Kortex hat keine S.4 - deine funktion wird von die tiefen S.3 Pyramidenzellen.||►Schicht 5 Pyramidenzellen - Projektion außerhalb des Kortex an subkortikalen Strukturen wie z.B Hirnstamm/Rücken Mark.|►in alle Schichten vielgestaltiger Mechanismen GABAerger inhibition! https://o.quizlet.com/xbJ8o.ZGglPCFikwfyNIpg_b.jpg
MRT ||Magnetfeld: Maßeinheit: Tesla!||Grundzustand:|--> nutzt Protonen|--> Spin ist die Ursache fur die Fähigkeit zur Magnetresonanz, ein Kern mit Spin ist immer magnetisch|--> Im Raum ohne Magnetfeld: zufallige Orientierung der Spins --> Wirkung der Spins kompensiert sich --> Körper nicht magnetisch.|--> Im Magnetfeld: Spins richten sich zum Teil parallel zum Teil antiparallel zum Magnetfeld aus.|--> Das statische Magnetfeld des MRT erzeugt im Korpergewebe eine Vorzugsrichtung der Spins parallel und antiparallel zu den Feldlinien, Spin auf, Spin ab. Sie haben unterschiedliche Energieniveaus. --> kleine Mehrheit von Spins die aufwarts zeigen --> Magnetisierung| --> Die Spins zeigen aber nicht gerade nach oben sondern kreiseln um ihre Achse! |--> Wie schnell ein Proton so kreiselt (Lamorfrequenz) hängt ab von dem Kerntyp und von der Stärke des angelegten Magnetfeldes. Hierbei entstehen Frequenzen (Radiofrequenzen MHz) die man empfangen kann!||Durch Einstrahlen eine hochfrequenten Pulses (HF-Puls) mit der Larmorfrequenz kann, die Magnetiserung um 180°|oder 90° gekippt werden.|Nach 90° Puls passieren zwei Dinge:|1) Die Spins prazidieren in Phase dadurch Magnetisierung in XY Richtung|2) Gleichbesetzung der Energieniveaus, dadurch keine Magnetisierung in Z-Richtung||Nach dem HF-Puls zerfallen die Quer- und Langsmagnetisierung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten|Der Zerfall der Quermagnetisierung erzeugt das MR Signal (FID, Free Induction Decay)|Diesen Vorgang nennt man Relaxation|Zwei Arten: , . Querrelaxation geht schneller Langsrelexation T1, Querrelaxation T2||--> Langsrelaxation T1: Aufbau der Magnetisierung in Z-Richtung durch Einstellung des Ursprunglichen|(Spin)Gleichgewichts.|--> Querrelaxation T2; Dephasierung und dadurch Abbau der Magnetisierung in XY-Richtung. https://o.quizlet.com/MPu8ObpAIZo1Sbzm4.Yhfw_b.jpg
Was messen wir?: Wie lange ein Reiz von dem Kortex aus bis zu einem Muskel braucht. = Leitgeschwindigkeit efferenter Impulse im ersten und zweiten Neuron der Pyramidenbahn (zentralmotorische Leitungszeit) bestimmt werden||Wie?:|Transkranielle Magnetstimulation (TMS):|--> Magnetspule wird parietal/paravertebral (weil hier die motorischen areale liegen) positioniert|--> elektrischer Reiz erzeugt ein inkonstantes magnetisches Feld, das im Nervengewebe, Gehirn oder Rückenmark einen Strom induziert --> AP |--> Muskelaktionspotentiale (motorisch evozierte Potentiale) an den Extremitäten gemessen.||Die Ableitung der MEP ist von den meisten Muskeln, auch von der Gesichts- und Zungenmuskulatur möglich||Keine Mittelung nötig.||--> Kennwert zur Beurteilung der |Integrität dieser schnell leitenden Axone des kortikospinalen Traktes ist die zentralmotorische Leitungszeit (zmL). --> Differenz aus kortikomuskulärer |Leitungszeit (kmL) und peripherermotorischer Leitungszeit (pmL).|pmL = Latenzzeit des Reflexbogens des jeweiligen Muskels ||Latenzverlängerungen geben ähnlich dem SEP Hinweise auf raumgreifende Ereignisse, Myelinisierungsschäden oder traumatische Vorfälle in zentralen Leitungsbahnen. Das TMS kann somit diagnostisch richtungsweisend in der Beurteilung der Störung zentraler Nervensegmente bzw. -Bahnen (der Pyramidenbahn) nützlich sein, die mit |neurologischen Reflextests oder bildgebenden |Verfahren nicht differenziert werden können.||| können.|||* ACHTUNG!: hält man die Spule z.B. über die Sprachareale kann der Pat. nicht mehr sprechen für diese Zeit! Beim Okzipitallappen können Blitze oder Gesichtsfeldausfälle für die Zeit der Stimulation wahrgenommen werden etc... https://o.quizlet.com/dQb06V6x1.CQCZPswIkdsQ_b.jpg