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Neuroradiologie Lönnfors

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Kippung eines Schädel CT
kanto-meatal
Kippung eines Schädels im MRT
AC-PC Linie
Diffusion
Brownsche Molekularbewegung (random walk), physikalische Grösse
freie Beweglichkeit eines Wassermolekül in extrazellulärem Raum
Wenig Bewegungsfreiheit im extrazellulärem Raum ergibt
viel Signal - niedrige Diffusion
Diffusivität
Mass der freien Beweglichkeit von Wassermolekülen, Weglänge pro Zeiteinheit
isotropie
Die Wassermoleküle können sich in jede Richtung frei bewegen
Anisotropie
Das Wassermolekül ist nur in einer Richtung frei beweglich (meist Längsachse)
ADC bedeutet
Apperent Diffusion Coeffizient
normales Hirngewebe im ADC
graue Substanz - wenig Bewegung - "hell"
weisse Substanz - mittel
Liquor - viel Bewegung -"dunkel"
Diffusion ist nicht abhängig von
der Feldstärke B0!
Was passiert bei einem Schlaganfall? Warum zeigt dies in der Diffusion an?
Kein Bluttransport-kein Sauerstoff- keine ATP Energiezufuhr-Na/K Kanäle werden nicht mehr mit Energie versorgt-die Kanäle bleiben offen-Membran kaputt-wegen Osmolalität dringt Wasser in Zelle ein-Zellen schwellen an - Zytotoxisches Ödem
2 Ursachen für Diffusionrestriktion
Hyperzellularität - Tumor oder Abszess
Zytotoxisches Ödem - Ischämie, Schlaganfall
ischämischer Schlaganfall
geringe Diffusion anfangs da zytotxisches Ödem, wen Zellen gestorben und abtransportiert sind erhöhte Diffusion (weniger Signal)
M.Creuzfeld Jakob im MRT
T2 Signalanhebung im Putamen, Caput Nucleus Caudatus, T2 Signalanhebung im hinteren Thalamuskern
CBV
Cetebral Blood Volume - Blutvolumen der Mikrozirkulation im Hirn
CBF
Cerebral Blood Flow - Blutmenge pro Zeiteinheit durch einenestimmte Hirnregion fliesst
70ml/min/100gr im Cortex
20ml/min/100gr in weisser Substanz
MTT
Mean Transit Time - durchschnittliche Passagezeit des KM Bolus durch ein definiertes Volumen
Zeit bis 50% des KM angekommen ist
Sagt etwas über die grösse des Ödems im Infarktgebiet aus
TTP
Time to Peak
Wie viel Zeit KM Bolus benötigt bis er an einer bestimmten Geweberegion maximal anreichert
Penumbra
Tissue at risk, reversible Schäden, reduzierte Funktionen
CBF unter 20ml/min/100gr
First Pass
erstes Durchströmen des KM's
Second pass passiert bei der Rezirkulation
Perfusionedefekt minus Diffusionsdefekt (irreversible Ischämie) ergibt
ischämische Penumbra, die reversible Ischämi,das tissue at risk, Therapieziel!
Missmatch
Diffusion und Perfusion zeigen eine Differenz auf
SHT 1
Commotio cerebri
kurze Bewusstlosigkeit, keine Spätfolgen
SHT 2
Contusio cerebri
5-30Min Bewusstlosigkeit, Spätfolgen unwahrscheinlich
SHT 3
Compressio cerebri
langandauernde Bewusstlosigkeit, Spätfolgen warscheinlich
Symptome bei SHT
Eintrübung, Kopfsz, Schwindel,Übelkeit,Amnesie,Aggresivität
Blutungen im Ct
frisch - isodens
mittel-hyperdens
alt - Flüssigkeitisodens
Epiduralhämatom
arterielle Blutung von A.meningea media, an Grösse zunehmend, Mondförmig im CT, hauptsächlich bei Schädelfrakturen
Subduralhämatom
venöse Blutung von Brückenvenen, langsame sickernde Blutung, Sichelförmig im CT, können akut, subakut oder chronisch sein
Subarachnoidalblutung
arterielle Blutung, eher würmlihaft, zieht entlang den Gyren und Sulci,bei schwere SHT, können cerebrale Ischämie entwickeln,
shearing injuries
Zerreissung der Axone, Nervenfasern, typisch bei Dezeleration = Abruptes Abbremsen. ist in der SWI Sequenz sichtbar
Coup Contre Coup Mechanismus
Coup- Aufprallseite - Kontusion
contre Coup- Gegenüberliegende Seite des Aufpralls- Parenchymrisse, shearing injuries, auch Kontusionen möglich - wackelpudding
nicht schrankengestörter Tumor
wenn er kein KM aufnimmt, Tumor bestehend aus Hirnzellen
Perfusion bei Tumorprotokoll - Rot ist...
Mehrdurchblutung. Vd. a. Neoplasie
fMRI
Funktionelles MRI, zur Lokalisation von wichtigen Funktionszentren (prä OP)
DTI
Diffusion Tensor Imaging, macht Verbindungen zwischen 2 Hirnbereichen sichtbar
Tensor
ziehen in einem Voxel mehrere Vektoren in eine Richtung nennt man dies ein Tensor.
intraaxial
im Nervengewebe drin
Die häufigste Gehirntumor sind
Metastasen, dann Glioblastom und Astrozytom
Symptome eines Gehirntumors
Kopfschmerzen, nüchtern erbrechen, Hirndruckerhöhung, Aphasie, Krampfanfälle etc.
Meningeom
Tumor der Hirnhaut, weist of Verkalkungen auf!
schrankengestört
wenn Läsionen KM aufnehmen!!
Spektroskopie
chemische Methode eine Stoffanalyse des Gewebes zu machen. Gewisse Tumor haben typische Peaks.
typische Lokalisation eine hypertonen Gehirnblutung
Basalganglien, bei grosser Blutung kann es zu Ventrikeleinbruch kommen, alter und hypertoner Patient
Thunder Bolt Kopfschmerzen sind typisch für
Aneurysma und Subarachnoidalblutungen
venöse Blutungen verursachen immer...
Kopfschmerzen
3 betroffene Strukturen bei Entzündungen
Meningen, Encephalon, Ventrikel
Definition Zusammenbruch der Blut Hirn Schranke
Kontrastmittelaustritt in den Extravasalraum, Immunsystem bricht Blut Hirn Schranke nieder um die Erreger zu bekämpfen.Aktive Läsion
Was geschieht bei einer Entzündung?
Die Makrophagen greiffen die Myelinschicht der Axone an
Entzündungen im CT/MR?
CT:Abfall der Dichtewerte
MRT: Verlängerung der T1/T2 Relaxationszeit
Entzündungen im HNO Bereich
Sinusitis,Mastoiditis
Das umliegende Gewebe ist oft mitentzündet
Empyem
eitrige Entzündung in einer vorbestehenden Höhle
Komplikationen einer Mastoiditis
Thrombose des Sinus sigmoideus und Vena jugularis
Diagnose Meningitis
CT/MR liefern manchmal nicht eindeutige Befunde
Standard- Liquorpunktion
In FLAIR Sequenz ist
Wasser-weiss
Liquor-Schwarz
da es eine Inversion Recovery Sequenz ist
Komplikationen einer Meningitis
Hydrozephalus, da sich Verklebungen im Aequaduct ergeben können, dies für zu Abflussstörungen
-Empyrm, Ventrikulitis,Abszess
ZNS Tuberkulose
hämatogene Streuung, oft zentraler Befall,Verkalkungen, verkäsende Granulome
Sarkoidose des ZNS
typischer Befall in der Hypophyse und Hypophysenstiel
Komplikationen bei einer MS Therapie
JC Virus
progressive multifokale Leukenzephalopathie
Entwicklung eines Hirnabszess im MR
früher Zerebritis - 1 Woche -Diffusionsgestört
späte Zerebritis - 2 Wochen- Schrankengestört
TORCH
Toxoplasmose
Röteln
Cytomegalievirus
Herpes simplex Virus
Toxoplasmose
angeboren Infektion durch Katzenkot
ergibt multifokale nekrotisierende Granulome in Basalganglien, Kortex, weisser Substanz
vasogene Ödeme um die Keime
Cytomegalievirus
häufigste angeborene Infektion, Virus der Herpes Gruppe
Hirnatrophie mit Ventrikelerweiterung
verzögerte Myelinisierung, Parenchymverkalkungen
periventrikuläre Zysten, oft weiter Organschüden/anomalien
Herpes simplex Encephalitis
Baby: verzögerte Entwicklung
Erwachsene:Kopfsz, Anfälle,Fieber,psycho-organisches Syndrom
Es entstehen Parenchymdefekte bis Nekrosen!
DD zu Herpes simplex Encephalopathie
limbische Encephalopathie- autoimmun, Reaktion auf ein Malignom im Körper
eitteransammlung im DWI
ist diffusionsgestört.hell!
DD ringförmiger Läsionen
Abszess/Granulom
anaplastisches Astrozytom/Glioblastom
Metastase,lymphom (AIDS)
organisiertes Hämatom/Infarkt
demyelisierende Läsion
thrombosiertes Riesenaneurysma (immer subarachnoidal)
Amyloidangiopathie
Erkrankung der Hirnblutgefässe, Ablagerung eines Peptid verursacht mikroaneurysmen die zu Hirnblutungen führen können
avm
ateriovenöse malformationen