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Grundbegriffe Wortarten

Fachbegriffe und Übungen zu den Wortarten.
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Modalverb
Verbart:
können, sollen, wollen, müssen, mögen und dürfen
in Verbindung mit einem Infinitiv ohne zu.
Hilfsverb
Verbart:
Sein, haben und werden.
Verben, die zusammen mit einem Vollverb eine bestimmte Tempus- oder Modusform bilden.
Die Sekretärin wurde vom Verlagsleiter ins Vertrauen gezogen.
Setze ins Passiv:
Der Verlagsleiter zog die Sekretärin ins Vertrauen.
Modalverb
Verbart: können, sollen, wollen, müssen, mögen und dürfen in Verbindung mit einem Infinitiv ohne zu.
Hilfsverb
Verbart: Sein, haben und werden. Verben, die zusammen mit einem Vollverb eine bestimmte Tempus- oder Modusform bilden.
Die Sekretärin wurde vom Verlagsleiter ins Vertrauen gezogen.
Setze ins Passiv: Der Verlagsleiter zog die Sekretärin ins Vertrauen.
Genus
grammatisches Geschlecht
Singular
Das Genus eines Nomens lässt sich nur im ..?.. feststellen.
maskulinum
Genus: der Mann
femininum
Genus: die Frau
neutrum
Genus: das Kind
Nominativ
Fall: Frage: Wer (oder was?)
Akkusativ
Fall: Frage: Wen?
Dativ
Fall: Frage: Wem?
Genitiv
Fall: Frage: Wessen?
Kasus
Fall
Nomen
Substantiv
Substantiv
Nomen
Numerus
grammatische Zahl
Singular
Einzahl
Plural
Mehrzahl
Positiv
Adjektiv in nicht gesteigerter Form. Zum Beispiel: schön, sportlich, teuer...
Komparativ
Einfache Steigerung. Zum Beispiel: schöner, sportlicher, teurer...
Superlativ
Höchste Steigerung. Zum Beispiel: am schönsten, am sportlichsten.
Konjunktionen
Partikel, die Wörter, Wortgruppen, Teilsätze und Sätze miteinander verbinden (Bsp. und, oder, aber, ...).
subordinierende ... wie: weil, da, dass
koordinierende ... wie: und, oder, sowie
Interjektionen
Partikel, die normalerweise ausserhalb von ausgebauten Sätzen stehen und eigentlich eigene satzwertige Äusserungen sind.
Personalpronomen
Persönliche Fürwörter: ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie
Possessivpronomen
Besitzanzeigende Fürwörter: mein(e), dein(e), sein(e), unser(e), euer(e), ihr(e)
Reflexivpronomen
Rückbezügliche Fürwörter: mich, dich, sich, uns, euch
Indefinitpronomen
Unbestimmte Fürwörter: jemand, alle, einer, keiner, manche, man, wer, niemand, nichts, etwas, einige, andere
Demonstrativpronomen
Hinweisende Fürwörter: dieser, diese, dieses; jener, jene, jenes; derjenige, diejenige, dasjenige; derselbe, dieselbe, dasselbe
Interrogativpronomen
Fragende Fürwörter: wer?, was?, welcher?
Relativpronomen
Fürwörter, die sich auf etwas bereits genanntes beziehen: der, die, das, welcher, welches, welche, wer, deren
Reziprokpronomen
Wechselseitige Fürwörter: einander, auch sich (sie sehen sich)
bestimmter Artikel
der, die, das
unbestimmter Artikel
eine, einer, ein
Nominativ, Genitiv, Dativ Akkusativ
Wie lauten die vier Kasus?
Adverbiales Adjektiv
Adjektiv, das sich auf ein Verb bezieht. Z.B.: Er liest ruhig seine Zeitung.
Prädikatives Adjektiv
Adjektiv, das nur bei bestimmten Verben steht wie sein, werden, bleiben, scheinen, heissen, sich dünken. Es bezieht sich auf Objekt oder Subjekt z.B Die Stange ist rostig.
Attributives Adjektiv
Ein Adjektiv, das sich auf das Nomen bezieht: Z.B. ...aus zähem Leder.
Pronomen (Oberbegriff)
Begleiter/Stellvertreter des Nomens; deklinierbar, passen sich in Genus und Numerus (als Begleiter auch im Kasus) an das Nomen an.
Partikel (Oberbegriff)
Überbegriff für nicht konjugier- und nicht deklinierbare Wortarten wie Präposition, Konjunktion, Adverb.
Nomen (Oberbegriff)
Deklinierbare Wortart mit festem Geschlecht (f/m/n), mit Numerus (Sg./Pl.) und mit Kasus(Nom./Akk./Dat./Gen.)
Verben (Oberbegriff)
Konjugierbare Wortart. Person, Tempus, Modus, Numerus, Genus Verbi.
Adjektive (Oberbegriff)
Deklinierbare Wörter. Kommen in allen 3 Genera vor, Starke/Schwache Deklinationsendungen, Komparation(Positiv, Komparativ, Superlativ)
Komparation
Bildung von Vergleichsformen
Attributiv gebrauchtes Adjektiv
Meist VOR ein Nomen tretendes Adjektiv, wird an Nomen angepasst z.B. ein prima Geschäft.
Numerus
Plural oder Singular
Kasus
Fall. Überbegriff für Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ
Genus
Geschlecht: maskulinum, femininum, neutrum
Kongruenz
Anpassungen an Nomen in Kasus, Numerus und Genus
Adjektivisch gebrauchte Partizipien
Diese Verb^formen werden wie Adjektive dekliniert.
Nominalisierte Adjektive
Gross geschriebenes Adjektiv, das wie ein Attribut dekliniert, Z.B.: Sie stürzt sich auf alles Lesbare.
attributiv
Gebrauchsform des Adjektivs. Eine nähere Bestimmung besonders zu einem Substantiv: Mein Auto ist gelb.
deklinierbar
Veränderbarkeit in Bezug auf Numerus, Genus und Kasus.
reflexiv
rückbezüglich
Partikel
Wortart der unveränderbaren Wörter, also weder deklinierbare noch konjugierbare Wörter.
Präpositionen
Partikel, welche den Kasus des dabeistehenden Nomens bestimmen.
Konjunktionen
Partikel, die Wörter, Wortgruppen, Teilsätze und Sätze miteinander verbinden.
Unterordnende Konjunktionen
Konjunktionen, die Nebensätze und Infinitivgruppen (Infinitivsätze) einleiten.
Adverb
Alle Partikel, die nicht den Präpositionen, Konjunktionen oder Interjektionen zugeordnet werden können.
Pronominaladverbien
Adverbien, die funktional bei einem Pronomen stehen.
Präsens
Gegenwartsform, (finites Verb), Bsp. du sprichst. Es handelt sich dabei um eine Zeitform, mit der ein verbales Geschehen oder Sein aus der Sicht des Sprechers als gegenwärtig charakterisiert wird.
Präteritum
Synonym für Imperfekt. Z. B.: Du sprachst. Beschreibt abgeschlossene Ereignisse.
Futur I
Erste Zukunftsform, (werden + Präsens im Infinitiv). Z.B.: Du wirst sprechen. Diese Zeitform ist im Deutschen seiner Hauptform nach eine Tempusform, die einen Zukunftsbezug ausdrückt.
Perfekt
2. Vergangenheit, (sein/haben im Präsens + Partizip 2). Z.B.: Du hast gesprochen. Das temporale ... ist ein Tempus der Gegenwart oder der Vergangenheit.
Plusquamperfekt
Vorvergangenheit, (sein/haben im Präteritum + Partizip 2). Z.B.: Du hast gesprochen. Es wird für den Zeitraum benutzt, der zeitlich vor einem Referenzpunkt in der Vergangenheit liegt, wobei sich der Referenzpunkt aus dem Kontext des Textes bzw. der Erzählung ergibt.
Futur II
Vollendete Zukunft, (werden im Präsens + Partizip2 + sein/haben im Infinitiv). Z.B.: Du wirst gesprochen haben, Das ... wird verwendet um in der Zukunft abgschlossene Ereignisse beschreibt. Es wird oft als Möglichkeitsform verwendet.
Vollverben
Verben, die allein das Prädikat im Satz bilden können.
Nicht-Vollverben
Verben, die nicht allein das Prädikat bilden können. Dies sind die Hilfsverben (haben, sein, werden), die Modalverben (dürfen, können ...) und die modifizierenden Verben (scheinen, brauchen ...)
Transitiv
Verben, die ein direktes Objekt haben, d.h. ein Akkusativ-Objekt, z.B. schlagen, sehen, lieben.
Intransitiv
Verben, die kein Akkusativobjekt haben, z.B. lachen, denken, schlafen.
reflexives Verb
Diese Verbart drückt jene Tätigkeit eines Subjektes aus, welche sich auf es sich selbst bezieht.
Indikativ
Modus des Verbs - für Darstellung der Wirklichkeit / tatsächliches Geschehen, Bsp : Er geht.
Imperativ
Modus des Verbs - für Aufforderungen und Befehle - nur zwei Formen, Bsp : Schau!
Konjunktiv
Modus des Verbs - Möglichkeitsform - zwei Formen.
Konjunktiv 1
Der Konjunktiv I wird vor allem in der Schriftsprache in der indirekten Rede verwendet, „Kochbuchkonjunktiv".
Konjunktiv 2
Wird auch Irrealis genannt. Der ... wird verwendet, um unmögliche und unwahrscheinliche Bedingungen oder Bedingungsfolgen zu benennen oder um auszudrücken.