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Dentinkonditionierung - Haftvermittler

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Warum
-Dentinkanälchen mit Liquor
-organische Bestandteile
-Smearlayer
- lassen keine mikromechanische Haftung zu
- man benötigt Vermittler der verbindung zw. hydrophilen Dentin und hydrophoben kunstoff herstellt
Aufbau
MRX
M-Methacrylatgruppe
R-Distanzhalter
X-funktionelle gruppe
1.Generation
- Reaktion der fkt. gruppe mit Ca des Hydroxylapatits
oder reaktion der fkt. Gruppe mit Amino o. Hydroxylgruppe des Kollagens
- chemische Haftung aber mit Dentin eher unwahrscheinlich
2. Generation
- Modifizierung der Schmierschicht
-Haftung auch sehr gering
3. Generation
- Dentin muss demineralisiert werden
-Kollagen wird freigelegt
- Kollagen wird v. Primer durchdrungen
- Dentinadhäsiv stabilisiert das
- je nach art des system ist ein schmelzbonding nötig
Konditionierer (Säuren)
- Zitronensäure (10%)
- Phosphorsäure (10-40%)
- Salpetersäure (4%)
- Maleinsäure (2-4%)
-EDTA(5-16%)
Primer
- hydrophiles Monomer in einem Lösungsmittel
- wasserlösliche Mono -und Dimethacrylate
-HEMA, HPMA, PEGDMA, PENTA(phosphonierte Methacrylate)
- Lösungsmittel (Wasser, Aceton, Alkohol)
DentinAdhäsiv
- amphiphile Mono -und Dimethacrylate
- 4-META
- PMMA
- Bis-GMA
- TEGDMA
- Lösungsmittel wie Primer
Schmelzadhäsiv
- ungefülltes, niedrig visköses Dimethacrylat
dritte generation
- selektive schmelätzung und selektive dentinkonditionierung
- schmelz mit phosphorsäure
-dentin mit milder säure, z.b maleinsäure (Primer) (selbstkonditionierender Primer)
- dentin wird demineralisiert
- hydrophiler primer dringt in feuchtes dentin und kollagen ein
- wasser im primer verhindert kollabieren d. kollagens
-adhäsiv enthält methacrylate und dient als vermittler zwischen dentin und komposit (amphphilie)
- auf schmelz wird bond aufgetragen und alles gehärtet um hohe initiale haftfestigkeit zu erzielen
- es entsteht hybridschicht zwischen komposit und dentin
- mehrflaschensysteme sehr kompliziert
- selektive schmelzätzung schwer zu realisieren
tags
- teile des primers und adhäsivs dringen in dentinkanälchen ein und erzeugen nach aushärtung tags
- haftung vorr. über retention in peritubulärer substanz
4. generation
- etch and rinse (total etch)
- dentin und schmelz gleichzeitig angeätzt
- (20-37% phosphorsäure)
- auftragung erst auf schmelz dann auf dentin um überätzung zu vermeiden
- schmierschicht wird komplett entfernt
- dentin nicht übertrocknen,da kollagen kollabiert
CAVE: azetonhaltige Primer (Dentin muss leicht feucht bleiben) - wet/moist bonding
- weißlich - opakes erscheinungsbild
- sehr techniksensibel
- schmelz und dentin werden mit einem haftvermittlersystem versiegelt
Nanoleakage
- durch untzureichende penetration des adhäsivsystems entstehen nicht infiltrierte bereiche des Kollagengeflechts
CAVE wasser und alkoholbasierte Primer
- kein problem der übertrocknung aber,
- wasser verdunstet durch verblasen - aufgebrachte schicht kann sehr dünn werden und durch sauerstoffinhibition nicht aushärten
5. generation
- primer-adhäsiv-gemisch
- selbstprimende adhäsive
-2maliges auftragen
1. schicht wirkt eher als primer
2. schicht mehr als adhäsiv
6. generation
- selbstkonditionierende, selbstprimende adhäsive
- keine seperate säureätzung erforderlich
- non rinse technik
- 2 schichten vom gemisch werden aufgetragen
-1. schicht konditioniert schmelz und dentin
-2.schicht stabilisiert der erzielten hybridschicht
- enthalten selbstätzende, adhäsive monomere
- zusätzlich quervernetzende und monofkt. monomere
- monomere brauchen saure gruppe (HX), einen Spacer (R) und ein polymerisierbare Gruppe (COOH), mit der sie mit dem adhäsiv bzw. komposit eine verbindung eingehen kann
- saure gruppen: v.a. Phosphorsäureester (nicht hydrolysestabil?)
- quervernetzende monomere bestimmen die eig. des adhäsivs (benetzbarkeit, viskosität, wasseraufnahme) - meist HEMA
- diese methacrylate sind aber in sauren/wässrigen lösungen nicht hydrolysestabil - deshalb 2 Flaschen/Schrittsystem
- 1 Flaschensysteme enthalten bifkt. Acrylamide (wasserbasis)
hybridschicht
- keine überätzung bei total etch
- körpereigene proteasen (intrinsische kollagenolytische akt.) können kollagen abbauen, CHX verhindert das
- MMPs sind in Dentinmatrix und können durch adhäsive freigesetzt werden - abbau der hybridschicht
-
schutz der hybridschicht
- monomerinfiltration verbessern
- wassersorption verhindern
- abbau von kollagen verhindern
- je hydrophiler ein adhäsiv desto größer die wahrscheinlichkeit der hydrolyse der hybridschicht
- maßnahmen: - mehrere schichten adhäsiv, verstärktes entfernen von lösungsmittel durch verdunstung, verlängerte aushärtungszeiten, MMP-Hemmer

V.A. CHX als MMP-Hemmer und verlängerte Polymerisationszeit, energisches Einmassieren
c-faktor
- höhe der schrumpfungskräfte sind abhänging von gebundener zu freier kompositfläche
- je mehr gebundene fläche, desto größer C-Faktor
maßnahmen zur verringerung von spannungen
- softstartpolymerisation
- inkrementtechnik
- flow im bereich der kontaktflächen v. schmelz u. dentin