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- Decarboxylasehemmern wie Benserazid und Carbidopa. Diese verhindern die Umwandlung in Dopamin in der Körperperipherie und erhöhen damit die ZNS-gängige Dosis.
- Man gibt L-Dopa, weil Dopamin die BHS nicht passieren kann.
- Für Dope muss man ordentlich Kohle ausgeben. Meine Mum findets zwar in Ordnung, dass ich in kleinen Mengen Dope rauche, aber nicht in der Öffentlichkeit. Außerdem will sie nicht, dass ich meine ganze Kohle für einen Benz und jede Menge Dope ausgebe (Benserazid + Carbidopa sind Decarboxylase-Hemmer wie meine Mum, welche die Umwandlung zu Dopamin in der Peripherie verhindern.)
- D2-Antagonisten werden als Antiemetika eingesetzt (Domperidon - 2 Dome (Dom...dom) in der Peripherie d. Landes, die ich versuche niederzureißen - peripherer D2-Antagonist, MCP zentraler D2-Antagonist), demnach verursacht Levodopa häufig Übelkeit und Erbrechen. Verwirrung und Unruhe bis zu Psychosen treten wie beim Dope rauchen ebenfalls auf. Außerdem orthostatische Hypotension u Schwindel (Vorfall vorm Kino!)
- L-Dopa wird immer mit Decarboxylase-Hemmern kombiniert, und ev. können auch MAO-B-Hemmer, COMT-Hemmer oder Dopamin-Agonisten zusätzlich gegeben werden. V.a. bei Wirkungsfluktuationen nach langjähriger Parkinsontherapie kann die zusätzliche Gabe solcher Präparate hilfreich sein.
- Durch die immer schlechtere Speicherkapazität der Subst. nigra hat die Med. mit Levodopa ein Ablaufdatum.
- Bei fortgeschrittenem PS kann eine L-Dopa-Infusionspumpe im Jejunum installiert werden, welche kontinuierlich L-Dopa abgibt und damit On-off-Phänomene mit Freezing-Symp. und Hyperkinese lindert. Außerdem ist Tiefe Hirnstimulation eine gute Option.
= Hirnschrittmacher
Insb. ein Großteil der motorischen Symptome des Morbus Parkinson kann auf den Untergang dopaminerger Neurone in der Substantia nigra zurückgeführt werden. Es kommt hierdurch zu komplexen Störungen, u.a. in der Funktion der Basalganglienschleife. Der Ncl. subthalamicus ist ebenfalls Teil dieses Systems und kann im Rahmen der tiefen Hirnstimulation gezielt aktiviert werden. Gewünschte Effekte sind die Verbesserung motorischer Symptome, weniger Wirkfluktuationen und ein Einsparen der oralen Medikation.
- Auch bei ausgeprägtem essenziellem Tremor wird Tiefe Hirnstimulation eingesetzt!
- Procedere: Für die chronische Hirnstimulation werden dem Patienten mit einem stereotaktischen Zielgerät eine oder zwei dünne Elektroden implantiert, die über subkutan verlegte Kabel mit einem Impulsgeber im Bereich der Brust oder dem Oberbauch verbunden sind. Dieser Impulsgeber gibt dauerhaft elektrische Impulse an die Zielregion im Gehirn ab, wodurch diese - je nach Stromfrequenz - entweder deaktiviert oder stimuliert werden kann.
Die Operation erfolgt in zwei Schritten. Im ersten, werden dem Patienten in einer stereotaktischen Operation kleine Löcher in die Schädeldecke gebohrt, durch die die Elektroden in das Gehirn eingeführt werden. Dabei ist der Patient in der Regel bei vollem Bewusstsein. Nur so kann mit Hilfe von Teststimulationen die Wirksamkeit der einzelnen Elektroden und damit deren exakte Lage überprüft werden. Der Impulsgenerator (Hirnschrittmacher) wird entweder während dieses Eingriffs oder in einer zweiten, kürzeren Operation am Folgetag implantiert.
- Gollums Vater (Pergolid) trinkt aus einer kryptischen Bromflasche (Bromocriptin) Caba (Cabergolin) und liest dabei die Uhr ab (Lisurid). Er sitzt auf einem birnenförmigen Bett (Piribedil), über dem ein Bild eines verrottenden Gottes (Rotigotin) hängt, zu dem Gollums Vater jeden Tag betet für seinen Sohn Gollum, der sich Dope vertickend im Park herumtreibt (Dopamin-Agonisten, Parkinson-Therapie). Allein beim Gedanken daran wird er schon ganz unruhig und ihm wird übel und schwindlig, er fällt beinahe in Ohnmacht (NW: Unruhe, Übelkeit, Erbrechen, orthostat. Hypotension, Schwindel). Er stellt sich alles noch viel schlimmer vor, als es ist (Halluzinationen, Psychosen). Zur Beruhigung versucht er seinen Puls zu tasten, was ihm aber oft nicht gelingt (Impulskontrollstörung). Die ganze Aufregung nimmt ihn sehr mit, er ist die ganze Zeit müde (ausgeprägte Tagesmüdigkeit). Neben dem birnenförmigen Bett auf dem Nachtkästchen stehen die Bilder von seinen besten zwei Freunden, die ihm in dieser schweren Zeit beistehen: Die Robbe, die nie rollt (Ropinirol) und der Prawn mit Pecs (Pramipexol, macht Schlafattacken, daher steht Bild am Nachtkästchen). Daneben das traurige Zeugnis seiner Sucht und Impulskontrollstörung (gesteigerte Libido, zwanghaftes Einkaufen, Glücksspielsucht, etc. sowie Halluzinationen u Psychosen treten unter Dopamin-Agonisten häufiger auf als unter L-Dopa!): Eine Morphinspritze, einige Joints und seine Apobankkarte, mit der er sich die Drogen überhaupt leisten kann. (Apomorphin, Dopamin-Agonisten)
- Die kryptische Bromflasche hält Gollums Vater mit einer äußert großen Hand, in der die Bromflasche beinahe untergeht. (Bromocriptin und andere Dopaminagonisten wird bei Akromegalie gegeben, da es die Ausschüttung von GH hemmt.)
- Alles, was direkt an Gollums Vater ist, bedeutet Erger, weil er einfach nicht die Klappe halten kann. Jemand hat versucht, ihn mit einer Frankreichflagge zu knebeln, hat aber nicht geklappt. (Ergot-Präparate: Cabergolin, Pergolin, Lisurid, Bromocriptin, nicht mehr erste Wahl, weil sie Herzklappenfibrosen verursachen können, außerdem Raynaud-Syndrom). Nicht-Ergot-Präparate: Ropinirol, Pramipexol, Apomorphin, Piribedil, Rotigotin → Mittel der 1. Wahl bei Parkinson.
- Vorteil von Dopamin-Agonisten: Da der Wirkstoff direkt aktiv ist und nicht wie L-Dopa erst in den Neuronen decarboxyliert werden muss, sind Dopaminagonisten auch im fortgeschrittenen Krankheitsstadium gut wirksam; Wirkungsfluktuationen treten i.d.R. nicht auf.
- Das organische Amnestische Syndrom ist eine strukturelle Schädigung des Gehirns, die NICHT durch Alkohol bedingt ist (z.B. Hypoxie über längeren Zeitraum, Blutungen, Ischämien, RF, Traumafolgen oder B1-Mangel). Ähnelt einem Korsakow-Syndrom: Zeitliche u örtliche Desorientierung, Beeinträchtigung von Kurz-/Langzeitgedächtnis bei erhaltenem Immediatgedächtnis. Ggf. mit Konfabulationen.
- Wernicke-Enzephalopathie: Akutes Auftreten von Okulomotorikstörungen wie Nystagmus, Augenmuskelparesen, Pupillenstörungen), Ataxie, autonome Dysregulation (Hypothermie und Hypotension), Diagnostik: MRT (Degeneration Corpora mamillaria, Thalamus, Mittelhirn) und Thiamin im Blut. Aufgrund der schlechten Prognose einer nicht therapierten Wernicke-Enzephalopathie sollte bereits beim Verdacht eine Therapie mit Thiamin i.v. erfolgen.
- Korsakow-Syndrom: Defektsyndrom bei chronischem Vitamin-B1-Mangel, meist nach Wernicke-Enzephalopathie. Mit Ausgeprägten Orientierungsstörungen, Amnestischem Syndrom und Konfabulationsneigung, Zeitgitterstörungen (Ekmnesie), Antriebsminderung, Affektabflachung. Beim Korsakow-Syndrom liegen irreversible Schäden vor.
- Nickender Werwolf (Armin Gaulinger als Tier, Tier-Armin, akuter Thiamin-Mangel bei Alkoholiker-Mangelernährung macht akute Wernicke-Enzephalopathie) mit Alkoholflasche in der Hand mit Herzförmigem (Cor) Sack (Korsakow-Syndrom; Spätfolge von Wernicke-Enzephalopathie, entsteht v.a. durch chron. Thiaminmangel ..) über die Schulter geworfen. Er vergisst immer wo er is und was in seinem Sack drin is (v.a. beim K.Sy. ausgeprägte antero-/retrograde Amnesie, Desorientiertheit), aber ich sags euch: Brüste!! (Degeneration d. Corp. mamillaria).. Das kann er sich dann auch für einige Zeit merken (Immediatgedächtnis okay). Aber wenn ers vergessen hat, sagt er nicht 'Ich habs vergessen' sondern erfindet den Inhalt, z.B. Zuckerstangen (Thiamin ist für Kohlenhydratstoffwechsel essentiell) im Sack (Neigen zu Konfabulationen). Er weiß auch nicht mehr, wann er den Sack gefunden hat (Zeitgitterstörungen). Aber mittlerweile is es ihm auch schon komplett Wurscht (Antriebsminderung und Affektverflachung).
Wenn sich der Werwolf (Wernicke-E.) im Spiegel schaun würde und sich erinnert wer er is, würds ihm besser gehn (Thiamin-Zufuhr hochdosiert kann bei Wernicke-Enzephalopathie sogar zur Totalremission führen!), aber er ist ganz desorientiert (Desorientiertheit, kogn. Defizite, Beeinträchtigung der Vigilanz) und kann seine Augen zum Suchen nicht bewegen (Okulomotorikstörung), sodass er nicht mal a Taxi (Ataxie) finden kann, um heim zu fahren, wo er einen Spiegel hätte. Autonom wird ers also nicht mehr heimschaffen (Autonome Dysregulation). Deshalb fällt er schlaff zu Boden (Hypotonie), bleibt dort liegen und kühlt aus (Hypothermie).
- Ich sitze bei Donnerwetter (Seddon) im Wartezimmer einer Neuropraxis (Neurapraxie), wo die Wartezeiten furchtbar lang sind (Demyelinisierung, damit verlängerte Nervenleitgeschwindigkeit, Axon intakt). Und das, obwohl ich Zeitdruck habe! (Genese: Druck) Auf einmal wird mir schlecht (Emesis), weil ein dick angezogener, schwitzender Typ kein Axe verwendet hat (Axo-Not - Axonotmesis - das Axon ist nicht kontinuierlich, aber die Hüllstrukturen - Kleidung - sind intakt). Ich drücke ihm so lange mein neues Axe in die Hand, bis er es nimmt (Genese: chron. Druck), dadurch stinkt er dann nicht mehr so (Bei Axonotmesis kann das Axon an den Hüllstrukturen entlang wieder von prox. nach distal wachsen u sich erholen). Dank meines neuen Axes muss ich auch nicht mehr brechen (Neurotmesis). Als es gerade draussen zu schneien beginnt (Schneide-/Schnittverletzungen), werde ich endlich aufgerufen, der ganze Alptraum ist vorbei (Neurotmesis: vollständige Unterbrechung des Nervs, keine Ausheilung möglich). Der Neurologe, der mich erwartet, ist ein kranker Wal (Waller-Degeneration des distalen Nervs, und proximal der Läsion bis zum nächsten Ranvier-Schnürring). Er meint, falls ich Schmerzen habe, soll ich in ca. 2 Wochen wiederkommen. (Phantomschmerzen = Neuromschmerzen beginnen ca. 2 Wochen später). Tatsächlich habe ich 2 Wochen später überall Schmerzen. (Schmerzen können weit über das Nervenversorgungsgebiet hinausgehen, daher besser mit Sensibilitätsdefizit arbeiten. ... Schmerzgebiet ist fett wie ein Wal)
- Beispiel für Neurapraxie des N. Ulnaris: Vorübergehende Parästhesien am 4. u 5. Finger.