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Die Entwicklung der polychromen Holzskulptur von den Anfängen bis zur Romanik

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-über Holzbildwerke aus Frühzeit wenig bekannt, hölzerne Artefakte im Gegensatz zu Stein, Keramik, Edelmetallen anfällig Verwitterungs und Zersetzungsprozesse
-geringer Materialwert, früher Suche nach Schätzen und archäologischen Ausgrabungen wenig Beachtung
-Holz als Brennmaterial, Werkzeuge, Waffen und Behausungen
-Holz leicht zu Bearbeiten und überall zur Verfügung, große Vielfalt, seit Anbeginn Menschheit Verwendung für Bildwerke
-Vergleich anderer Bildwerke aus dauerhaften Material wie Stein oder Keramik sinnvoll
-zahlreiche Funde kleiner, naturalistischer und vollplastischer Darstellungen eiszeitlichen Tiere (Höhlenlöwen, Wollhaarmammut, Wildpferd, Wollnashorn, Bär und Vielfraß) und über 200 Frauenstatuetten belegen bereits in Steinzeit Herstellung Bildwerke aus Stein, Keramik, Mammutelfenbein weit verbreitet
-auch aus späteren Zeiten Bildwerke erhalten meist Personen, Tiere, Gegenstände darstellen, genossen besondere Verehrung oft kultischen, also religiös motivierte Zwecke
-prähistorische Holzbildwerke in Europa in Form Pfahlgötzen oder Brettidole erhalten, vorrangig an ehemaligen Kult bzw Opferstätten in Mooren gefunden, dort gute Erhaltungsbedingungen also Luftabschluss, ursprünglich wohl auch außerhalb dieser verbreitet
-vom Mesolithikum bis ins frühe Mittelalter und in germanischen Siedlungsraum Nordwesteuropas als auch in keltischen und westslawischen Kulturkreis nachweisen
-weisen zum Teil stark abstrahierte menschliche (antropomorphe) Formen auf, stellten wohl Götter dar
-im Zuge ideologischer Auseinandersetzungen wurden und werden kultische Bildwerke oft gezielt vernichtet