Only $35.99/year

Die Entwicklung der Malerei auf hölzernen. Bildträgern von ihren Anfängen bis zur Romanik

Terms in this set (6)

-antiken Griechenland oft und bevorzugt Holztafeln als Malgründe
-Pinax altgriechisch Brett, gewachste Holztafeln, Gemälde, Bild -> Tafel aus Holz, Marmor, gebrannten Ton oder Bronze, bemalt als Weihgeschenk an Wänden von Tempeln, Privaträumen, Grabkammern oder an Bäumen aufgehängt
-laut Vitruv Räume zur Aufbewahrung oder Präsentation von Pinakles als Pinakotheken bezeichnet
-bekannten Zeugnisse (wenig auf Holztafeln) aus 8.-6. Jahrhundert vor Christus, meist 30-65 cm hoch

-trotz geringer Anzahl erhaltener Objekte wird ausgegangen Tafelmalerei in römischen Antike hohe Blüte
-Plinius beklagte den zu seiner Zeit stattgefundenen Wechsel Tafel zur Wandmalerei

-für Erforschung verloren gegangen Zeugnissen, vor allem der Porträtkunst, Mumienporträts von größter Bedeutung, welche in großer Zahl in ägyptischen Nekropolen entdeckt worden sind , spielten im römischen Ahnenkult wichtige Rolle, entstanden im Zeitraum zwischen der Eingliederung des ptolemäischen Ägyptens und das Römische Reich und der Mitte des 3. Jahrhunderts nach Christus, sie ersetzen traditionellen Mumienmasken
-Mumienporträts meist auf Holz, seltener auf Leinwand
-recht dünnen Holztafeln geglättet, oft grundiert in Wachs oder Temperatechnik bemalt
-oft beidseitig bemalt, oft Spuren mehrfachverwendung-> Hinweis darauf das Porträts teilweise noch zu Lebzeiten Dargestellten gemalt
-Tafeln von Mumienumhüllungen eingefasst, nicht bedeckt

-römische Porträtmalerei engen künstlerischen Zusammenhang Mumienporträts, beschränkte aber nicht auf diesen Verwendungszweck, Forschung sieht engen Zusammenhang mit römischen Porträtbüsten jener Zeit
-oft Herrscherbildnissen (mit Familien), in großer Anzahl für römische Amtsstuben gefertigt, heute sehr selten