Only $35.99/year

Päd Onko / Hämato

Terms in this set (17)

vorübergehende verminderte Menge an Erythroblasten, die zu einer Anämie führt.

Sie lässt sich als selbstlimitierende Form der Aplasie der roten Blutkörperchen (PRCA) verstehen.


2 Epidemiologie
Bei Säuglingen und Kleinkindern ist die akute transiente Erythroblastopenie die häufigste normochrome normozytäre Anämie.


3 Ätiopathogenese
Die Erkrankung wird höchstwahrscheinlich durch eine Substanz ausgelöst, die die Erythropoese zwischen den Stammzellen und den Erythroblasten unterbricht.
Medikamente, Infektionen und eine chronische Hämolyse können zur akuten transienten Erythroblastopenie führen. Häufig tritt die Erkrankung jedoch idiopathisch auf.


4 Klinik
Die akute transiente Erythroblastopenie führt zu einer Anämie mit Blässe, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Leistungsminderung sowie zu einer Dyspnoe und Tachykardie unter Belastung, bei schweren Fällen auch in Ruhe.

Milz, Leber und Lymphknoten sind nicht vergrößert.


5 Diagnostik
Grundlegend ist zunächst ein Blutbild, das eine Anämie ergibt. Die Anzahl der Retikulozyten ist vermindert.
In einigen Fällen ist die Myelopoese beeinträchtigt, was zu einer Neutropenie und zu einer Thrombozytopenie führen kann.

6 Therapie
In der Regel ist keine Therapie erforderlich, da die Erythropoese in absehbarer Zeit wieder regeneriert. Wenn die Gefahr einer Herzinsuffizienz und eines Schocks besteht, sollte eine Bluttransfusion verabreicht werden.


o Transfundieren wir den Patienten?
- Relative Transfusion und absolut Transfusion-indikation?
· Klinisch stabil => relativ transfundieren
· Absolute => 5g/dl
· Abhängig von VE, Alter und AZ: <8g/l +klinische Zeichen
B-Zell-Lymphom, häufig junge Erwachsene, indolente LK-Pakete


B-Zell-Lymphom, das häufig junge Erwachsene betrifft.

Typisch für die Erkrankung sind indolente Lymphknotenpakete, die meist zervikal auftreten.

Das Vorhandensein einer B-Symptomatik spielt insb. bei der Therapiewahl eine wichtige Rolle.

Die Diagnose wird anhand einer positiven Histologie nach Entnahme eines kompletten Lymphknotens gesichert, wobei auch der histologische Subtyp bestimmt wird.

Im Präparat sind meist mehrkernige Reed-Sternberg-Zellen und einkernige Hodgkin-Zellen nachweisbar.

Für eine adäquate Therapie wird die Erkrankung anhand von Staging-Untersuchungen (möglichst mittels PET-CT) in das korrekte Stadium nach der Ann-Arbor-Klassifikation eingeteilt.

Der Therapieansatz ist meist kurativ.

In frühen Stadien wird nach dem ABVD-Schema behandelt und anschließend werden die initialen Befallslokalisationen bestrahlt (Involved Site Radiatio).

In fortgeschrittenen Stadien mit ausgeprägtem Befall steht die systemische Polychemotherapie nach dem BEACOPP-Schema im Vordergrund und nur im Falle von vitalem Restgewebe erfolgt eine Nachbestrahlung.


Altersgipfel: 2
20-30
50

mehr Männer

Sehr gute Prognose: Das Hodgkin-Lymphom zählt zu den am besten behandelbaren onkologischen Entitäten


Erhöhtes Risiko einer Sekundärneoplasie: Insb. AML/MDS, NHL, Mamma- oder Schilddrüsenkarzinome treten häufig auch noch mit einer Latenz von bis zu 30 Jahren auf

Assoziierte Faktoren
Die genauen Ursachen sind unbekannt. Es werden jedoch einige Faktoren mit der Entstehung des Hodgkin-Lymphoms in Verbindung gebracht:
- Virusinfektion mit EBV
- Immundefizienz durch z.B. HIV



Alkoholschmerz: an LK

immer wieder Fieber

Pruritus

Splenomegalie